Platte11

120 Tage zuvor

Bei Audite im November: Furtwängler auf 14 LPs

Audite verspricht Dokumente von historischem Rang: Der RIAS schnitt zwischen 1947 und 1954 etliche Konzerte der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Wilhelm Furtwängler mit, darunter Werke von Beethoven, Bruckner, Schubert, Brahms und Wagner. Schon früher hatte Audite die Konzerte auf 12 CDs heraus gebracht. Im November erscheint nun eine Box mit 14 LPs auf 180g-Vinyl.

Die Produktion sei Teil der Reihe „Legendary Recordings“ und trage das Qualitätsmerkmal „First Master Release“. so Audite. Der Begriff stehe für die Qualität der Archivproduktionen, denen Originalbänder aus Rundfunkarchiven zugrunde lägen.

Fakten:

Bestellnummer: audite 87.101 (14 LP-Box _ 180g)
EAN: 4022143871015
Produktseite bei Audite im Internet

Quelle: Pressemitteilung (stark gekürzt) und Pressematerial von Audite

Kommentare

* * *

198 Tage zuvor

Neue Artikel: Schink und Lalique

Fotos von Hans-Christian Schink und das neu eröffnete Musée Lalique im Magazin-Teil.

Kommentare

* * *

227 Tage zuvor

X für'n U

Zum ersten Mal im Dortmunder U gewesen. Man kann da prima Rolltreppe fahren. Der Eingangsbereich ist mir persönlich ein wenig zu rot.

Ich gebe zu, ein wenig an Helligkeit und Kontrast geschraubt zu haben, damit das Foto in etwa den Eindruck wiedergibt, der sich bei mir einstellte, als ich dieses Foyer betrat ;-)

Kommentare

* * *

228 Tage zuvor

George Szell

Es gab nur wenige Dirigenten, die auf Flohmärkten in den 1980er-Jahren so gut vertreten waren wie George Szell – natürlich mit Ausnahme von Herbert von Karajan und Karl Böhm, den beiden Allgegenwärtigen. Der Grund lag einfach darin, dass dessen Plattenfirma, die damalige CBS, den deutschen Schallplattenmarkt mit preiswerten Wiederveröffentlichungen von Aufnahmen aus den 1960er-Jahren geradezu überschwemmte. Und die fanden sich wenig später, mit Aufkommen der CD, eben auf den Flohmärkten wieder, wo ich mich bediente.

Da stand die Schnäppchen-Jagd noch im Vordergrund. Erst als ich später mit Begeisterung möglichst viele verschiedene Interpretationen von Beethoven-Sinfonien sammelte (ein Wahn, von dem ich definitiv geheilt bin) und dabei tatsächlich mal vergleichend hin hörte, ging mir auf, wie gut dieser Dirigent und “sein” Orchester tatsächlich waren.

Kurzum, irgendwann hatte George Szell einen Artikel verdient. Der erschien vor ein paar Jahren in image hifi. Ich habe ihn jetzt ganz sanft an der einen oder anderen Stelle überarbeitet und umgestellt und nutze die Gelegenheit, ihn hier einmal wieder zu veröffentlichen.

Kommentare

* * *

233 Tage zuvor

Raumakustik-Rechner im Internet - eine Linkliste

Es gibt ein paar Rechenprogramme zur Raumakustik im Internet. Mit denen habe ich in den vergangenen Tagen ein wenig herum probiert. Ich bestreite überhaupt nicht, dass eine vernünftige Lösung für raumakustische Probleme vermutlich am schnellsten mit Hilfe fachmännischer Messungen zu finden ist, und könnte mir gut vorstellen, das irgendwann auf genau diese Weise anzugehen. Aber noch bin ich in dem Stadium davor: sich erstmal selbst informieren. Und dabei erschienen mir die folgenden Programme ziemlich nützlich:

Rechner zur Raumakustik/ Nachhallzeit bei der Franz Rametsteiner GesmbH

Raummoden-Rechner bei der Franz Rametsteiner GesmbH

Akustik-Rechner von Sirko Zidlewitz für track4.de

Rechenservice von Fastaudio

Ergänzung vom 19.06.:

Nachhallzeit-Rechner bei Sengpielaudio

Raummoden-Rechner bei Sengpielaudio

Rechenservice für Helmholtz- und Platten-Resonatoren

Kommentare

* * *

234 Tage zuvor

Hörraum - nutzbar, aber noch nicht optimal

Diese Aussage gehört zu den Gemeinplätzen im Hifi-Journalismus wie in allen möglichen Hifi-Foren: Bevor Du in bessere Geräte investierst, solltest Du die Raumakustik in Ordnung bringen. Was keine triviale Aufgabe ist, wie ich gerade selbst wieder erlebe.

Immerhin bin ich mittlerweile in der Lage, in meinem neuen Raum zu arbeiten, das heißt Aufnahmen (CDs, SACDs) und Geräte (wie soeben den Atoll IN 400 und den Magnum Dynalab MD-306) klanglich zu beurteilen. Trotzdem bin ich noch nicht zufrieden. Vor allem nehme ich Flatterechos und eine etwas hallige Musikwiedergabe vom Bass über den Grundton bis in die Mitten wahr, ja selbst der Hochtonbereich klang in meinem alten Raum ein wenig differenzierter.

Im Nachhinein würde ich sogar sagen, dass der frühere Raum, mit dem ich anfangs durchaus gehadert habe, zum Musikhören geradezu ideale Bedingungen bot. Die Decke war zwar verhältnismäßig niedrig, aber ihre offenen Holzbalken wirkten möglicherweise wie Diffusoren, und einer Leichtbau-Zwischenwand zur angrenzenden Küche unterstelle ich mittlerweile, wie ein riesiger Platten-Resonator funktioniert zu haben. Jedenfalls vertrug der Raum für seine Größe erstaunlich viel Bass-Energie. Es dröhnte niemals, alles klang verblüffend differenziert und war bis in die feinsten Schattierungen wahrnehmbar – vor allem für Orchestermusik eine unabdingbare Voraussetzung, wie ich finde.

Mein neuer Raum hat nun eine Grundfläche von 4,00 m x 6,00 m und eine Höhe von 2,30 m. Das Raumvolumen beträgt also 55,20 m³. Er hat eine Tür und ein kleines Dreh-/Kipp-Fenster, wie es für Kellerräume typisch ist. Wand und Decke sind glatt verputzt und mit Wandfarbe gestrichen. Der Boden besteht aus schwimmend verlegtem Laminat. In dem Raum befinden sich

3 Ikea-Regale vom Typ „Expedit“ (1,49 m x 1,49 m x 0,39 m), gefüllt mit LPs
2 Ikea-Regale vom Typ “Billy” (2,00 m x 0,80 m x 0,28 m), gefüllt mit CDs und Büchern
2 Ikea-Regale vom Typ “Billy” (1,06 m x 0,80 m x 0,28 m), gefüllt mit CDs und Büchern
1 Teppich (kurzflorig, rund 2,30 m x 3,20 m)
1 Sessel (stoffbezogen)

Teppich (rot), Lautsprecher und Hifi-Rack (braun), Regale und Sessel (grün).

Klar, das ist das erste, was man jedem Musikhörer rät: Stelle den Raum möglichst voll. Schwere Sofas, dicke Teppiche und Vorhänge, großflächige Bücherregale bringen akustisch enorm viel. Das war auch jetzt wieder so. Aber es reicht nicht. Ich muss was tun – und werde darüber berichten.

Kommentare [2]

* * *

289 Tage zuvor

Etwa bis Mitte Mai

... ist hier mangels privatem Internetzugang und wegen Umzugs geschlossen.

HG

Kommentare

* * *

292 Tage zuvor

Ausstellung in Köln: August Sander in Sardinien

Bauernjungen; © Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur – August Sander Archiv, Köln; VG Bild-Kunst, Bonn, 2011

August Sander, bekannt vor allem durch sein Werk “Menschen des 20. Jahrhunderts”, unternahm 1927 gemeinsam mit dem Schriftsteller Ludwig Mathar eine zweimonatige Reise nach Sardinien. Dabei ist ein umfangreiches Konvolut an Photographien entstanden, woraus u. a. 140 Originalabzüge vorliegen. Angekommen im Norden der Insel, haben Sander und Mathar alle größeren Ortschaften und viele Kulturstätten besucht, aber auch ländliche Gegenden sowie das typisch dörfliche Leben samt spezifischer Handwerks- und Arbeitsgeräte sind in den Photographien dokumentiert. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Kulturassessor der Stadt Cagliari, Professor Giorgio Pellegrini.

Fakten:

August Sander, Sardinien 1927
Eine Ausstellung der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur
in Kooperation mit der Stadt Cagliari, Sardinien

Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, 50670 Köln

22. April bis 21. August 2011

Kommentare

* * *

292 Tage zuvor

Umzug (m)einer Plattensammlung

Meiner Plattensammlung steht – ebenso wie mir selbst – ein Umzug bevor. Der Inhalt von drei IKEA-Expedit muss verpackt werden. Etwa 2/3 davon habe ich in Versandkartons von Protected untergebracht, den Rest in gebrauchten Kartons von Plattenhändlern sowie normalen Umzugskartons.

Am Rande wieder einmal die Erkenntnis: In meiner Sammlung befinden sich zwar schöne Raritäten, aber auch unglaublicher Mist als “Beifang” von Aufkäufen kleiner LP-Sammlungen. So landete heute eben auch einiges an volkstümlichem Schlager und Disco-Musik im Mülleimer.

Man sollte viel früher und noch konsequenter aussortieren. Gilt übrigens auch für Bücher.

Kommentare [2]

* * *

317 Tage zuvor

"L’Eglise des Crocodiles" von Max Goldt - oder: Die LP-Hülle als kalligrafisches Kunstwerk

Making of the cover artwork for the record “Max Goldt – L’Eglise des Crocodiles” by the graphic designer/calligrapher Frank Ortmann in 2011.

Record:
Max Goldt – L’Eglise des Crocodiles (12-inch)
Gagarin Records GR2024
(p) 2011

Video:
Calligraphy/Production: Frank Ortmann
Camera: Steffen Padelt
Music: The Zonnhaider’s Club
(c) 2011

Gesehen bei Martin Z. Schröder im druckerey-blog.

Kommentare

* * *

323 Tage zuvor

"Bangkok Cable Ways" - Picasso-Museum Münster zeigt Fotos von Thomas Kalak

Parallel zu der Ausstellung Picasso Linolschnitte – Im Rausch der Farbe präsentiert das Picasso-Museum in Münster 14 Arbeiten des Fotografen Thomas Kalak. Sein fotografischer Blick richtet sich auf die scheinbar banalen Dinge des Alltagslebens. In der Serie Bangkok Cable Ways dokumentiert er die in der Mega-Metropole allgegenwärtigen Strom- und Kommunikationskabel, die über den Köpfen der Menschen ihr Eigenleben zu führen scheinen.

Fakten:

Ausstellungszeitraum: 19. März bis 3. Juli 2011

Kunstmuseum Pablo Picasso Münster
Picassoplatz 1
48143 Münster

Öffnungszeiten:

Di-So und Feiertage 10-18 Uhr, Montag geschlossen

Ostermontag, Pfingstmontag und 1. Mai geöffnet

Öffentliche Führungen:

Di-Fr: 16:30 Uhr, Sa, So und Feiertage: 15 Uhr und 16:30 Uhr

Kommentare

* * *

324 Tage zuvor

Ein deutscher Geiger in Amerika: Axel Strauss

Mir war Axel Strauss unbekannt, bis ich diese CD zur Besprechung bestellte.

Ein ungemein sauber, schlicht und einfach kultiviert spielender Geiger, wie man auch in diesem Video auf Youtube erleben kann:

(Ich gehe davon aus, dass das Video mit Strauss’ Einverständnis da hochgeladen wurde und insofern mit einer direkten Verlinkung hier keine Rechte verletzt werden.)

Keine Frage, die CD mit drei Kreutzer-Konzerten hätte es aufgrund der künstlerischen Qualität und des Repertoirewerts sicher auch verdient gehabt, in der neuen Hifi&Records-Ausgabe besprochen zu werden, aber dort treffe ich meine Auswahl immer auch im Hinblick auf die Frage, was für einen etwas breiteren Leserkreis interessant sein könnte, und gab unter anderem zwei spätromantischen Violinkonzerten den Vorzug.

Kommentare

* * *

330 Tage zuvor

Die Axt im Haus - Das Weblog übers Renovieren und Heimwerken

Wenn auf platte11.de das Tempo für ein paar Monate ein wenig raus ist, liegt das an diesem Projekt:

Hier ein Link.

Kommentare

* * *

364 Tage zuvor

"Hörraum" gefunden

Er hat ungefähr eine Grundfläche von 4 m x 6 m und liegt im Keller. Ideale Bedingungen für eine Nutzung als Hörraum also.

Die Suche hat mich in den vergangenen Monaten ziemlich in Anspruch genommen. Jetzt steht viel Arbeit an, zumal an dem Hörraum noch ein Haus dran hängt.

Auf die eine oder andere Weise werde ich über seine Herrichtung bestimmt berichten. Wenn ich denn die Zeit dazu finde ;-)

Kommentare

* * *

370 Tage zuvor

Sprengbagger 1010: Ein Stummfilm mit Orchestermusik

Der 1929 uraufgeführte deutsche Stummfilm „Sprengbagger 1010“ (gesprochen: „tausendzehn“) ist nach langer Zeit am 18. März 2011 um 20.00 Uhr Uhr auf dem Welterbe Zollverein Schacht XII, Halle 12, zu sehen: Die restaurierte Fassung wird mit der historischen Originalmusik für Orchester, Chor, Sauerstoffflaschen und Sirenen gespielt vom WDR Rundfunkorchester Köln aufgeführt.

Der ehrgeizige Ingenieur Hartmann (Paul Biensfeldt) zwischen zwei Temperamenten: Kollegin Olga (Viola Garden, links) und Jugendfreundin Camilla (Ilse Strabowa, rechts)

Die Aufführung kann auch per Live-Streaming im Internet verfolgt werden. Sie wird ergänzt von einer halbstündigen Live-Berichterstattung vom Veranstaltungsort, dem Welterbe Zollverein, wo auch die Aufführung sein wird. Dazu gibt es eine Reihe von making-of-Beiträgen. Sie erzählen, wie der Film restauriert wurde. Filmhistorisch ist das Projekt eine kleine Sensation, denn ‚Sprengbagger 1010’ gehört zu den wenigen Produktionen der Stummfilmzeit, zu denen die Originalmusik erhalten blieb.

Der Film

Ein Ingenieur entwirft einen gigantischen Bagger, mit dem innerhalb kürzester Zeit große Mengen von Braunkohle gefördert werden können. Ausgerechnet in seiner Heimat stößt er auf ein neues Abbaugebiet. Der Ingenieur beendet die Konstruktion der Maschine, die bald darauf ihr zerstörerisches Werk an der Natur beginnt. Es kommt zu einem dramatischen Showdown im Sprenggebiet.

Der “Sprengbagger 1010”

Der Film Sprengbagger 1010 verbindet die Stilmittel des Industriefilms mit denen eines publikumswirksamen Melodramas. Inszeniert hat ihn Carl Ludwig Achaz-Duisberg, ein Sohn des Großindustriellen Carl Duisberg. Die Außenaufnahmen entstanden im westsächsischen Braunkohlegebiet rund um die Leuna-Werke. Die Kameramänner Helmar Lerski, Artur von Schwertführer und Hugo von Kaweczynski liefern dokumentarische Bilder von den Industrieanlagen und gewaltigen Baggern. Ihre Aufnahmen sind vom Geist der Neuen Sachlichkeit und einem seinerzeit ungebrochenen Fortschrittsoptimismus inspiriert. Sprengbagger 1010 ist mit bekannten Schauspielern der deutschen Stummfilm-Ära besetzt. Allen voran Metropolis-Star Heinrich George als skrupellosem Industriemogul.

Die Musik

Die Begleitmusik für diesen Film wurde damals von Walter Gronostay komponiert. Der Schüler von Arnold Schönberg hat sich schon früh den jungen Medien Film und Rundfunk zugewandt. Er hat in den 1930er Jahren, bis zu seinem frühen Tod, wegweisende Filmmusiken geschrieben. Sein Nachlass wird in der Berliner Akademie der Künste aufbewahrt. Darunter die handschriftliche Originalpartitur zum Sprengbagger 1010. Gronostay geht hier experimentierfreudig ans Werk: seine Besetzung sieht neben einem erweiterten Kammerorchester auch Gasflaschen, Werkssirenen und einen achtköpfigen Sprechchor vor.

Ein großer Schauspieler des frühen deutschen Kinos: Heinrich George, hier in der Rolle des Fabrikdirektors March (Film im Bestand des Bundesarchivs, Abteilung Film in Berlin, Restaurierung in Kooperation mit ZDF/ARTE).

Auch als Live-Stream

Das Live-Streaming der Veranstaltung startet am 18. März 2011 ab 19:00 Uhr unter www.arte.tv bzw. liveweb.arte.tv und www.wdr-orchester.de. Am 30. Mai 2011 wird der Film in HD-Qualität auf arte ausgestrahlt.

Die Fakten

18. März 2011, 20.00 Uhr
Welterbe Zollverein Schacht XII, Halle 12 [A12]
Eintritt: 18 Euro/ erm. 12 Euro
Vorverkauf: Ticketcenter der Theater und Philharmonie Essen,
Fon: +49 201 812 22 00, tickets@theater-essen.de

(Quelle: geringfügig gekürzte Pressemitteilung und Pressematerial)

Kommentare

* * *

Vorherige Einträge