Platte11

7. Februar 2012

Musik in der Fabrik

“In ungewöhnlichen Spielstätten reicht die Akustik für ein intensives Hörerlebnis oftmals nicht aus. Geht es nicht eher darum, dass es schicker ist, ein Konzert in eine Fabrikhalle zu verlegen? Solche Experimente sind aber nur dann förderlich, wenn man sich tatsächlich auf die Essenz der Musik konzentrieren kann.”

Isabelle Faust in der Zeit. Und hat sie nicht recht?!

Den Drang von Sinfonieorchestern in die Kathedralen der Industriekultur habe ich nie verstanden. Die akustischen Bedingungen in diesen Gebäuden aus Glas, Ziegeln (oder Beton) und Stahl sind meistens schlecht. Was man an Ambiente gewinnt, verliert man an Klang.

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22. Juni 2011

X für'n U

Zum ersten Mal im Dortmunder U gewesen. Man kann da prima Rolltreppe fahren. Der Eingangsbereich ist mir persönlich ein wenig zu rot.

Ich gebe zu, ein wenig an Helligkeit und Kontrast geschraubt zu haben, damit das Foto in etwa den Eindruck wiedergibt, der sich bei mir einstellte, als ich dieses Foyer betrat ;-)

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22. Oktober 2010

Nochmals, kurz: Kapellenbau von Peter Zumthor

Eine kurze Ergänzung noch zu meiner Besichtigung der Bruder-Klaus-Kapelle.

Was ich nicht wusste, worauf mich ein freundlicher Leser aber hinwies: Peter Zumthor hat vor vielen Jahren mit der Caplutta Sogn Benedetg schon einmal eine Kapelle gebaut. Zu diesem Projekt gibt es einen über Google-Books auffindbaren Text von Abt Daniel Schönbächler OSB, in dem er die Akzeptanzprobleme breit auffächert.

Exzellente Fotos der Caplutta Sogn Benedetg findet man auf der Seite von Christoph Engel.

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24. Juni 2010

Aus meinem fotografischen Notizbuch: Grube Velsen bei Großrosseln

Im Saarland heißen die Bergwerke bekanntlich Gruben; das hatte ich hier schon einmal erwähnt. Vor ein paar Wochen fand auf der Grube Velsen eine Kunstausstellung (Colors of Velsen 2010) statt – die Gelegenheit, das Gelände zu besichtigen. Wegen urheberrechtlichen Bedenken zeige ich hier lieber keine Fotos der ausgestellten Werke, sondern nur ein paar beim Rundgang aus freier Hand schnell festgehaltene Impressionen.
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15. Mai 2010

Baustellenbesichtigung beim Musée Lalique in Wingen-sur-Moder (Alsace, France)

Vorweg bemerkt:

Mittlerweile hat das Musée Lalique eröffnet

HG, 21.07.2011

In Wingen-sur-Moder entsteht das Musée Lalique. 1921 hatte René Lalique dort eine Manufaktur errichtet. Sie ist heute weltweit der einzige Ort, an dem Lalique-Kristall hergestellt wird.

Das Museum entsteht an einem historischen Ort der Glasproduktion, nicht aber an einer Produktionsstätte von Lalique, denn die ist ja noch in Betrieb. Nach einem Entwurf von Jean-Michel Wilmotte werden dazu vier bestehende historische Gebäude restauriert.

Außerdem entwarf der französische Designer und Architekt einen flachen Neubau (rechts im Bild).

Er öffnet sich durch ein großes Fenster zur elsässischen Landschaft hin und fügt sich durch ein zukünftig begrüntes Dach in sie ein.

Heute bestand die Möglichkeit, sich das Projekt durch die Museumsleiterin, einen Vertreter der in Form eines so genannten Syndicat mixte organisierten institutionellen Förderer sowie ein Mitglied des privaten Fördervereins erläutern zu lassen.

Museumsshop und Sonderausstellungsbereich finden im größten der historischen Gebäude ihren Platz.

Ein Museumsbesuch macht Hunger und Durst. Gute Aussichten für die Museumsgastronomie, die in dieses hübsche Haus am Rand des Geländes einzieht.

Im Frühjar 2011 müssen die Museumsleiterin Véronique Brumm und ihr kleines Team fertig sein. Dann ist Erföffnung.

Weiterführende Links:

Französische Seite des Museumsprojekts

Frühere Beiträge zu Glas-Themen in diesem Weblog:

Ausstellung Émile Gallé

Glas- und Heimatmuseum in Völklingen-Ludweiler

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13. Mai 2010

Centre Pompidou-Metz

Heute da, aber nicht drin gewesen. Von drei Stunden Wartezeit in der Schlange war die Rede. Vielleicht im September oder Oktober …

Aber ein paar Fotos habe ich mitgebracht.

Die Eröffnungsausstellung des Centre Pompidou-Metz heißt: “Meisterwerke?”

Freier Eintritt am Eröffnungswochenende – und alle wollen hin.

Der Zaun erzählt die Baugeschichte.

Die Gestaltung der Grünanlagen nimmt die Wellenform der Dachkonstruktion auf. Oder spielen beide auf die hügelige Landschaft Lothringens an?

Assoziationen: Hier gibt das Dach den Blick wie ein Augenlid frei. Es erinnert mich aber auch ein wenig an die “Schwangere Auster” in Berlin.

Die Dachkonstruktion. Ein traditionelles Material trägt ein modernes. Süddeutsche Handwerker haben mitgebaut.

Der scharfkantige Quader durchstösst die organische Form des Dachs auf fast gewaltsame Weise.

Sicher, die Architektur ist verspielt. Nähme man ihr allerdings das Dach und die Quader weg, bliebe ein recht gewöhnliches Gebäude übrig.

Das Centre Pompidou-Metz liegt am Rand der Innenstadt. In der Umgebung: Bahnlinien …

... und erstaunlich viel Grün. Die spektakuläre Architektur kommt hier gut zur Wirkung, weil der Betrachter – anders als in einer Innenstadtlage – immer neue, auch entferntere Perspektiven suchen kann.

Normalerweise geht man in ein Museum, um sich drinnen etwas anzusehen. Das Centre Pompidou-Metz scheint dagegen einzuladen: Kommst Du rein, kannst Du raus gucken!

Es eröffnen sich Ausblicke in jede Himmelsrichtung. Die zurückgesetzen, gleichsam in Sonnenblenden gefassten Glasfronten sehen aus wie Schiffsbrücken oder Überwachungskameras.

Ob die drinnen gezeigte Kunst der Konkurrenz der hier eröffneten Panoramen stand hält?

Mir gefällt das Centre Pompidou-Metz jedenfalls. Es bildet nicht nur einen selbstbewussten, ja aufregenden Gegenpol zum Dom von Metz, sondern auch zu den vielen Gebäuden in der Stadt, denen man ansieht, dass sie früher eine Verwaltungsfunktion hatten oder militärisch genutzt wurden. Verglichen mit der ewigen Konkurrentin, nämlich Nancy mit seinen Jugendstil-Gebäuden und mit dem Place Stanislas, hatte die Stadt Metz touristischen Besuchern nicht viel zu bieten. Nancy wirkte wohlhabender, bürgerlicher, schicker, kulturbeflissener – bisher jedenfalls. Metz war dagegen einfach nur eine alte Garnisonsstadt in einer schwerindustriellen Region.

Beide – Militär und Industrie – zogen und ziehen ab. Darum sprach “Sarko” in seiner Eröffnungsrede wohl auch um Optimismus werbend von der “Renaissance von Metz”. 200.000 Besucher sollen im Centre Pompidou-Metz pro Jahr erwartet werden. Damit sind natürlich auch Hoffnungen beim Einzelhandel, in der Gastronomie und in der Hotellerie verbunden. Mal ganz davon abgesehen, dass ein solcher “Leuchtturm” das Image einer Stadt tiefgreifend wandeln kann.

200.000 Besucher pro Jahr – das klingt ambitioniert. Einen Vorteil hat Metz gegenüber anderen Provinzstädten allerdings: Es liegt für Luxemburger und Deutsche direkt auf dem Weg nach Paris. Von Saarbrücken aus braucht man keine Stunde hierher.

Am Wochenende spielt Aphex Twin und es gibt das in Frankreich bei großen Feiern fast obligatorische Feuerwerk. Beim Centre Pompidou-Metz ist man auf alles vorbereitet.

Weiterführende Links:

Artikel in der Zeit

Spiegel-Artikel über die Dachkonstruktion

Internetseite des Centre Pompidou-Metz

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2. Januar 2010

Carreau Wendel

Das Wetter war schön, zumindest in der Mittagszeit, und ich habe ein wenig fotografiert. Das Carreau Wendel wird heute zum Teil als Bergbaumuseum genutzt (La mine), besteht aber überwiegend aus frei zugänglichem Gelände. Das besondere am Carreau Wendel: Hier liegen vier Zechen aus unterschiedlichen Zeiten ganz eng beieinander (auf dem letzten Bild kann man alle vier Fördergerüste gleichzeitig sehen).

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16. Juli 2009

Architekturfotos (5): "Situation Kunst" in Bochum-Weitmar - Kunstkloster oder Kunstbunker?

Mich erinnern die Gebäude an Luftschutzbunker, von denen in den Innenstädten des Ruhrgebiets ja noch der eine oder andere erhalten ist, und an die strenge, fast asketische Bauweise südfranzösischer Zisterzienserklöster wie Le Thoronet mit seinen schmucklosen, ohne Mörtel errichteten Mauern, die nach außen kaum ein Fenster besitzen.

Bevor man sich den Klötzen aus Stein überhaupt nähern kann, muss man sich über eine Sprechanlage außen am Zaun melden, wird dann aber freundlich aufs Gelände gelassen – und läuft vielleicht wie ich zuerst achtlos an der Stahltür zur Ausstellung vorbei. Ich hatte hinter dem Blech eine Werkstatt oder einen Heizungsraum vermutet, aber nicht den Eingang zur Ausstellung.

Man kann der Architektur jedenfalls nicht den Vorwurf machen, unbescheiden zu sein. Oder liegt das Unbescheidene hier gerade in der ostentativen Bescheidenheit?

Alles wirkt so verschlossen wie ein Munitionsdepot. Hier wird ohnehin schwer zugängliche Kunst auch noch schwer zugänglich präsentiert.* Oder wollte der Architekt Peter Forth mit den tresorähnlichen Bauwerken auf die Tradition von Schatzkammern verweisen?

Weitere Informationen zur Architektur und Geländeplanung findet man übrigens hier.

Ich war nicht wegen der Gebäude da (das Gelände hatte ich schon vor Jahren einmal besichtigt), sondern wegen einer Foto-Ausstellung, über die ich schon bald ein paar Sätze schreiben werde hier geschrieben habe. Die Foto-Ausstellung hat mich übrigens enttäuscht.

*Von den in der “Situation Kunst” ausgestellten Künstlern sagen einem Laien wie mir nur die Namen Richard Serra und Arnulf Rainer was. Den einen kennt man wegen des Terminals für Bochum und der Bramme für das Ruhrgebiet, den anderen wegen seiner Übermalungen. Aber die Dauerausstellung ist weit umfangreicher.

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7. Juli 2009

Jacques Stella: Selbstbildnis mit seiner Mutter

Noch eine kleine Anmerkung zum Musée Départemental Georges de la Tour.

In der Dauerausstellung hängt das letzte Werk von Georges de la Tour, der 1593 in Vic-sur-Seille als Sohn eines Bäckermeisters zur Welt kam und 1652 gar nicht weit davon in Lunéville starb. Das Bild trägt den Titel Saint Jean-Baptiste dans le Désert (Johannes der Täufer in der Wüste). Es ist vermutlich das bekannteste und wertvollste Exponat dieses Museums.

Durch den Hell-Dunkel-Kontrast, die monochrome Farbgebung und den reduzierten Hintergrund wirkt das Bild – jedenfalls auf einen kunstgeschichtlichen Laien wie mich – erstaunlich “modern”. Wer die vor kurzem hier vorgestellte Émile-Gallé-Ausstellung besucht, sollte unbedingt auch einen Blick in die Dauerausstellung werfen!

Das möchte ich mit dem Hinweis auf ein zweites Bild unterstreichen. Es hat mich unter allen Exponaten in Vic-sur-Seille am stärksten beeindruckt: Jacques Stellas Selbstbildnis mit seiner Mutter.

Auch hier wundere ich mich, und gerade weil ich mich wundere und sich während der Betrachtung des Bildes immer neue Fragen geradezu aufdrängen, übt das Gemälde eine gewisse Faszination auf mich aus. Es entspricht ganz und gar nicht meiner laienhaften Vorstellung von einem Gemälde aus der Zeit des Barock. Dabei ahne ich, dass mir mangels kunstgeschichtlichem Wissen vermutlich auch manche Bedeutungsebene bei diesem Gemälde entgeht.

Zwei Beispiele: Erstens wüsste ich gerne, ob das Rot des Mantels, den der Maler trägt, eine Bedeutung hat, die darüber hinaus geht “nur” einen Kontrast zur schwarz-weißen Kleidung der Mutter herzustellen. Zeigt das Rot vielleicht den Stand des Malers an? Weist es auf sein Alter hin? Zweitens wüsste ich gerne, welche Bedeutung man der Tatsache zumessen soll, dass der Maler seine Mutter und die Mutter wiederum den Betrachter ansieht …

Natürlich habe ich auch gegoogelt. Jacques Stella war ein Zeitgenosse von Georges de la Tour. Er lebte von 1596-1657, war in Italien und Frankreich tätig und galt als Vertreter eines “sensiblen Barockstils” – sagt zumindest Wikipedia.

“Sensibler Barockstil” – schön und gut. Aber war es um 1640 herum, als das Bild vermutlich entstand, wirklich üblich, dass Maler solche Selbstbildnisse von sich mit ihrer Mutter malten? Ich könnte aus dem Stehgreif ein paar Selbstbildnisse von Malern ohne ihre Mutter aufzählen, natürlich beginnend mit den beiden, die wohl jeder kennt, Dürer und van Gogh, aber ich kenne kein einziges Bild, auf dem sich ein Maler zusammen mit seiner Mutter verewigt hat. Und wenn wir dem Verlauf der Unterarme in die linke untere Ecke auf dem Gemälde von Jacques Stella folgen: Halten Mutter und Sohn sich hier möglicherweise sogar an der Hand?

Noch etwas wirkt fremd auf mich: dieser penible, nein, geradezu schonungslose Naturalismus! Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass das Doppelportrait nicht geschönt ist. Der Maler gleicht hier auch auffallend einer anderen Abbildung, die von ihm existiert. Und die Mutter wirkt tatsächlich wie eine sehr alte Frau. Sie hat nicht nur Falten und rot umrandete Augen , sondern ihre eingefallenen Wangen legen soger die Vermutung nahe, dass sie kaum noch Zähne im Mund hat. Und ist die Kleidung mit der schwarzen Haube womöglich typische Witwenkleidung?

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3. Juli 2009

Émile Gallé: Nature & Symbolisme, Ausstellung im Musée Départemental Georges de la Tour in Vic-sur-Seille

Der Begriff “Kunstgewerbe” hat ja zwei Hälften, und beide zusammen beschreiben tatsächlich gut, was Émile Gallé (1846-1904) tat. Er war mit seinen hinreißenden Entwürfen nicht nur der bedeutendste Glaskünstler seiner Zeit, sondern auch ein global agierender Unternehmer, in dessen Werkstätten zeitweise mehr als 300 Angestellte arbeiteten und der Verkaufsstellen in Paris, Frankfurt und London betrieb.

Das Musée Départemental Georges de la Tour in Vic-sur-Seille bei Nancy zeigt noch bis zum 30. August rund 150 Werke von Émile Gallé – teils Leihgaben aus Japan, Dänemark und den USA. Ich habe mir die Ausstellung an einem Samstagnachmittag angesehen. Sie war ziemlich gut besucht, aber in dem nicht riesigen, aber mehrgeschossigen Bau kann man Besuchergruppen und Führungen ganz gut aus dem Wege gehen und sich die Ausstellung in seinem eigenen Tempo erlaufen – kein Vergleich zu irgendwelchen Ausstellungs-“Events” in Paris und anderswo, wo man stundenlang bei der Kasse ansteht, um sich später, eingezwängt zwischen Hunderten, an Ausstellungsobjekten vorbei schieben zu lassen.

Was mich besonders erstaunt hat: Émile Gallés eigentlich kunstferne Studienfächer und Interessen haben sich sein Leben lang überdeutlich in seinen Entwürfen niedergeschlagen. Der in Nancy geborene Sohn eines Fayencen- und Kristallhändlers hatte nämlich in Deutschland neben Philosophie auch Zoologie, Botanik und Mineralogie studiert. Klingt fast nach einem universell gelehrten Naturforscher wie Alexander von Humboldt, nicht war? Jedenfalls begegnen einem auf dem Ausstellungsrundgang immer wieder Glasobjekte mit sehr detaillierten, fast wie wissenschaftliche Dokumentationen wirkende Abbildungen von Pflanzen und Tieren – vor allem von Vögeln und Insekten.

Wer die Ausstellung besuchen möchte, sollte unbedingt auch zur Touristen-Information gehen und sich einen Plan mit den weiteren Sehenswürdigkeiten von Vic-sur-Seille aushändigen lassen. Schon das Gebäude der Touristen-Information selbst macht Lust auf einen Besuch, oder?

Es handelt sich um das Hôtel de la Monnaie, die bischöfliche Münze aus dem Jahr 1456.

Übrigens, etwa 200m vom Ausstellungsort entfernt kann man ordentliche und bezahlbare Weine verkosten: DOMAINE DIETRICH GIRARDOT; 32 rue Meynier; 57630 VIC SUR SEILLE.

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27. Juni 2009

Fotos aus Lothringen

Marsal (Moselle), Straßenszene.

Der Stern von Lothringen.

Die Gemeindeverwaltung von Marsal

...wirkt bei näherem Hinsehen vollkommen unprätentiös. Hauptsache, die Fähnchen sind geordnet.

In Vic-sur-Seille trägt das Rathaus noch immer einen deutschen Schriftzug. Aber die Trikolore lässt keinen Zweifel aufkommen: Hier ist Frankreich.

James Salter schrieb: Das wahre Frankreich ist auf dem Land zu finden.

Bestimmt hat er Recht. Auberge in Marsal (Ausschnitt).

Straßenidylle am späten Samstagnachmittag. Nicht los.

Dass die Zeit auch hier nicht stehen geblieben ist, erkennt man eigentlich nur an den Automodellen.

Kleine Jungs interessieren sich für große Traktoren. Erwachsene Jungs natürlich auch.


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27. Juni 2009

Noch bis zum 27.09.09: Das Auge des Himmels - Satellitenbilder werden zu Kunstwerken

Als ich in Reden war habe ich auch die Gelegenheit genutzt, mir eine Ausstellung anzusehen, die ursprünglich im Gsaometer Oberhausen zu sehen war und dort innerhalb von 18 Monaten 370.000 Besucher angezogen haben soll.

“Es ist die Perspektive Gottes, aus der die Besucher in der Ausstellung die Erde sehen”, wusste das Faltblatt. Mag sein, mag nicht sein. Jedenfalls ist es die Perspektive von Satelliten, welche im Weltall die Erde umkreisen.

Das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) hat die Satellitenbilder für diese Ausstellung bearbeitet, und entstanden sind großformatige Bilder von atemberaubender Schönheit von Wüsten, Bergen, Flussmündungen, Wetterereignissen und Metropolen.

Weitere Informationen gibt es hier.

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23. Juni 2009

Fotos: Bergwerk Saar bzw. Grube Ensdorf

Am Sonntag konnte man die Grube Ensdorf besichtigen.

Obwohl es zeitweise in Strömen regnete, nutzten viele Saarländer die Gelegenheit, das letzte aktive Bergwerk in ihrem Bundesland kennen zu lernen. Spätestens nach Erderschütterungen Anfang 2008 ist es sehr umstritten.

Wegen der vielen Besucher war das Fotografieren schwierig. Hier kommen trotzdem ein paar Impressionen:


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Mir ist der Fachjargon des Ruhrgebietsbergbaus einigermaßen geläufig, aber im Saarland ist alles anders. Da heißt das Bergwerk nicht Bergwerk (oder Schachtanlage), sondern Grube, und die Schwarzkaue heißt Schwarzbad …

Insofern mögen die Saarländer mir den einen oder anderen Lapsus in den Bildunterschriften (mit Mauszeiger sichtbar) hier verzeihen.


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22. Juni 2009

Architekturfotos (3): Geothermiezentrale am Zukunftsort Reden


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27. Mai 2009

Hans Grundig: Arbeitslose Zigarettenarbeiterin

Aus Rostock erreichte mich eine Anfrage, welches Bild sich auf dem folgenden Cover befinde:

Es handelt sich um ein Gemälde von Hans Grundig mit dem Titel “Arbeitslose Zigarettenarbeiterin”.

Laut Plattenhülle aus dem Jahr 1974 gehört es zum Bestand des Kulturhistorischen Museums Magdeburg.

Hier der ursprüngliche Artikel.

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