Platte11

23. Mai 2013

Süddeutsche: Streamen oder besitzen?

Christian Helten und Jakob Biazza erklären in der Süddeutschen ihre unterschiedlichen Positionen dazu.

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16. Juni 2011

Raumakustik-Rechner im Internet - eine Linkliste

Es gibt ein paar Rechenprogramme zur Raumakustik im Internet. Mit denen habe ich in den vergangenen Tagen ein wenig herum probiert. Ich bestreite überhaupt nicht, dass eine vernünftige Lösung für raumakustische Probleme vermutlich am schnellsten mit Hilfe fachmännischer Messungen zu finden ist, und könnte mir gut vorstellen, das irgendwann auf genau diese Weise anzugehen. Aber noch bin ich in dem Stadium davor: sich erstmal selbst informieren. Und dabei erschienen mir die folgenden Programme ziemlich nützlich:

Rechner zur Raumakustik/ Nachhallzeit bei der Franz Rametsteiner GesmbH

Raummoden-Rechner bei der Franz Rametsteiner GesmbH

Akustik-Rechner von Sirko Zidlewitz für track4.de

Rechenservice von Fastaudio

Ergänzung vom 19.06.:

Nachhallzeit-Rechner bei Sengpielaudio

Raummoden-Rechner bei Sengpielaudio

Rechenservice für Helmholtz- und Platten-Resonatoren

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17. September 2010

Reinhard Wieschhoff-van Rijn †

Am 3. September starb Reinhard Wieschhoff-van Rijn in Paris. Er hatte mit dem Klein+Hummel FM 2002 einen Tuner entwickelt, der bis heute als Maßstab gilt.

Im Herbst 2008 hatte ich ihn anlässlich eines in Rambouillet mit ihm geführten Interviews kennen gelernt. Ich war von der Akribie, mit der er nach wie vor in einem blitzsauberen Labor an Tunern arbeitete, sehr beeindruckt. Sympathisch, dass er im Gespräch immer wieder den Leistungen anderer Tuner-Entwickler Respekt zollte. Er respektierte die Arbeit anderer. Auf der anderen Seite wusste er natürlich selbst ganz genau, dass er ein paar der weltbesten Tuner entwickelt hatte.

Wenn ich das Interview nun ein zweites Mal veröffentliche (erstmals erschien es in hifi tunes – Das Klassikerbuch von der image-VerlagsgmbH), dann verstehe ich das als Verbeugung vor seiner Person und seiner Leistung.

Sie finden das Interview hier.

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8. Juli 2010

Does sound matter any more ...?

... fragte im November 2008 On an overgrown path, ein Weblog, welches ohnehin schon lange eine dicke Empfehlung von hier aus verdient hat.

Auf dem selben Blog fand ich auch:

(Youtube-Einbindung wegen rechtlicher Bedenken entfernt; bitte nutzen Sie die Suchfunktion bei Youtube: “Hans Keller, Pink Floyd u.ä. Stichworte)

Hans Keller spricht mit Pink Floyd. Heute würde ich mir so einen Satz in einem Künstlergespräch einmal wünschen wie: “Warum muss es immer so schrecklich laut sein?” (etwa ab 5.55 min). Stattdessen wird gefragt, wann die neue Platte rauskommt und die Tournee beginnt – typischer PR-Smalltalk eben.

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5. Mai 2010

Jacob Mathew: The Artist of Audio

Screenshot von der Internetseite von Jacob Mathew

Vor einiger Zeit habe ich hier auf die Skulpturen von Moses hingewiesen. In eine ähnliche, sicher wohnungstauglichere Richtung gehen einige Werke von Jacob Mathew. Hier seine Internetseite.

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18. Februar 2010

"Heute ist guter Klang Luxus" - Jens Jessens Lob der schweren Hifi-Geräte

Der Artikel ist damals wohl komplett an mir vorbei gegangen.

Es ist immer schön, wenn gute Musikwiedergabe auch von der “normalen” Presse thematisiert wird. Wir Hifi-Journalisten haben ja sonst so einen Exoten-Status, nach dem Motto: Verrückte schreiben für Verrückte …

Nicht alle Passagen des Artikels von Jens Jessen überzeugen mich inhaltlich hundertprozentig, aber für diese hier möchte ich ihm applaudieren:

“Wer nie erlebt hat, wie Gitarrensaiten Schwielen an den Händen machen oder die Ventile einer Trompete sich mit Spucke füllen, könnte Musik für etwas halten, was aus dem Kopf des Komponisten direkt in den Kopf des Hörers fließt – im Grunde eine unglaubliche Sublimation, eine Vergeistigung durch die Mittel der Technik, die begeistern müsste.

Wenn nicht alles Lug und Trug wäre. Denn es ist nur das MP3-File, das nicht mehr verrät, wie der Flötist schnauft und die Klappen der Oboen schmatzen. Die ursprüngliche CD, aber auch die gute alte Schallplatte, gut abgetastet, verraten das durchaus.”

(aus: “Spiel mir das Lied vom Ton – Vor 25 Jahren löste die CD die Schallplatte ab. Dann kamen Internet und MP3. Heute ist guter Klang Luxus. Ein Lob der schweren Hi-Fi-Geräte.”, Jens Jessen in der Zeit vom 26.08.2007)

Hier noch einmal der Link.

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5. Januar 2010

Ergänzung/ Korrektur: dradio-Recorder bietet Programmvorschau

In meinem kleinen Recorder-Vergleich hatte ich über den dradio-Recorder geschrieben, dass sich seine Programm-Vorschau nur auf Sendungen des Deutschlandfunks und von Deutschlandradio Kultur beziehe.

Dr. Egbert Meyer von der Deutschlandradio Service GmbH wies mich auf folgende Möglichkeit hin: “Das ist auf den ersten Blick ganz richtig. Allerdings zeigt auch der dradio-Recorder die Programmvorschau aller erdenklichen Sender, wenn Sie entsprechende Wunschlisten anlegen (mit Ausnahme der Werbung gibt es keinen Unterschied zum phonostar-Player). Am besten probieren Sie das einmal mit einer Wunschliste “SWR” und einer Wunschliste “Hörspiel” aus.”

Herzlichen Dank für den Hinweis, den ich hiermit an alle Leserinnen und Leser weitergebe!

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7. Dezember 2009

Basics of Digital Recording / A Fundamental Introduction to the Compact Disc Player

Basics of Digital Recording

A Fundamental Introduction to the Compact Disc Player

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5. Dezember 2009

Radio hören und aufzeichnen: Vier Internetradio-Rekorder im Vergleich

Der Text wurde nach Fertigstellung in die Artikel-Kategorie verschoben. Er befindet sich jetzt hier.

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4. Juni 2009

PRAT = Pace, Rhythm and Timing

Ein Text zu dem (nicht unumstrittenen, aber in der Hifi-Welt allgegenwärtigen) Begriff PRAT. Statt Pace, Rhythm and Timing wird die Abkürzung gelegentlich auch Pace, Rhythm, Atack, Timing übersetzt.

Hier der Artikel von Michael Jones aus einem neuseeländischen Hifi-Magazin.

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18. März 2009

Moses macht Real-Life-Skulpturen: The audiophile series

Im Weblog von Thorsten Konigorski wurde ich auf die Skulpturen von Moses aufmerksam. Moses ist ein Künstler aus St. Louis, Missouri. Er hat gerade eine Reihe von Skulpturen angefertigt – The audiophile series. Mehr von seiner Arbeit, in der viele Lautsprecherchassis zur Verwendung kommen, kann man hier sehen: Internetseite von Moses und dem Mosesstudio.

Ich danke Moses herzlich, dass er mir das oben gezeigte Bild zur Verfügung gestellt hat und ich es hier zeigen darf.

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27. Januar 2009

In eigener Sache: Wechsel zu hifi & records

Die folgende Information vom monomedia Verlag möchte ich allen Leserinnen und Lesern zur Kenntnis geben:

Das Autorenteam von hifi & records bekommt Verstärkung:
Heinz Gelking, versierter Fachjournalist mit langjähriger High-End-Erfahrung, wird sich im Ressort »Test & Technik« allen Themenbereichen über alle Preisklassen hinweg annehmen. Seine besondere Vorliebe gilt Schallplatten mit klassischer Musik, er wird daher auch Tonträger rezensieren und Klassik-Beiträge verfassen.

»Wir freuen uns sehr, dass Heinz Gelking seine High-End-Kompetenz bei hifi & records einbringen möchte«, so Herausgeber Wilfried Kress, »er ist für unser Team eine willkommene Verstärkung.«

Heinz Gelking wird seine Tätigkeit für hifi & records mit sofortiger Wirkung aufnehmen.

Mit freundlichen Grüßen

monomedia Verlag

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17. Dezember 2008

Vom Klang und den Einschwingvorgängen

Bei Thorsten Konigorski fand ich einen Hinweis auf die Internetseite der Orgelbaufirma Rohlf, wo Johannes Rohlf einige allgemeine Überlegungen von Ernst Kern zum Thema Akustik, Musik und Wahrnehmung zusammen gefasst und auf den Orgelbau übertragen hat.

Demjenigen, der sich ein wenig für den “Überbau” von Hifi interessiert, begegnen hier ein paar interessante Ideen wieder, zum Beispiel das Argument von Josef W. Manger, dem Erfinder des Biegewellen-Wandlers, dass jeder Ton mit einem Geräusch beginne und bei der Musikwiedergabe die Einschwingvorgänge besonders wichtig seien (ich hoffe, das korrekt wiederzugeben, weil ich Mangers Argumente auch nur aus dritter Hand kenne). Bei Johannes Rohlf bzw. Ernst Kern lesen wir nun: So prägt ja auch ohne aktives Zutun der Einschwingvorgang den stationären Ton. Mittels Aufnahmetechnik kann ein Instrumententon vom Einschwingvorgang befreit werden, wodurch wir die Orientierung völlig verlieren und eine Geige nicht mehr von einer Trompete unterscheiden können. Wir wollen uns an realen Pfeifentönen den Einschwingvorgang betrachten – - -. Im Unterbewussten klingt der Einschwingvorgang fort und erhält dominante Bedeutung für die Bestimmung einer Klangqualität.

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3. Dezember 2008

hifi tunes 6: Das Klassikerbuch nimmt Gestalt an

Es hat ja jetzt doch etwas länger gedauert, aber offenbar steht unser Klassikerbuch nun kurz vor der Veröffentlichung.

Nähere Infos gibt es hier. Meine eigenen Beiträge befassen sich mit Plattenspielern und Tuner, außerdem habe ich mit Reinhard Wieschhoff ein Interview geführt.

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21. November 2008

... wenn er an seiner High-End-Musikanlage bastelte ...

Fünf kleine Kunststoffkanister mit einer durchsichtigen Flüssigkeit standen auf dem Teppich. Er trug Einweghandschuhe, hatte einen Schraubenzieher in der Hand und war dabei, ein an einem der Kanisterchen befestigtes elektronisches Bauteil mit einem dünnen Kabel zu verbinden. Er hatte dabei die Zungenspitze zwischen die Lippen geklemmt und trug den eifrigen Ausdruck, den sie von ihm kannte, wenn er an seiner High-End-Musikanlage bastelte oder seine Ausrüstung packte für einen weiteren Spezialkurs als Major der Artillerie in dieser lächerlichen Uniform, auf die er so stolz war.

aus: Suter, Martin; Der Teufel von Mailand; Zürich 2006

Hier die Rezension bei Spiegel-Online aus dem Jahr 2007.

Meine eigene Meinung? Spannend, aber auch ein klein wenig vorhersehbar in der Auflösung. High-End-Musikanlagen spielen allerdings verglichen mit Wellensittichen eine nur untergeordnete Rolle …

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