Platte11

27. Juli 2010

Sommerpause

Hier ist jetzt ein wenig Sommerpause – bis in den September rein.

Allen Leserinnen und Lesern noch einen schönen Sommer!

Kommentare

* * *

2. Juli 2010

Spam-List trifft den Falschen und unterbindet Kommunikation

Was mir zunehmend auf den Nerv geht, weil es schlimmer als Spam ist, das sind allzu scharf gestellte Spam-Filter und obskure “Blacklists”, die auch vernünftige Kommunikation unterbinden. Ich habe das gerade wieder erlebt: Etwa vierteljährlich informiere ich meine Ansprechpartner bei Tonträgerfirmen über Rezensionen, die von mir über ihre Produkte erschienen sind. Das erleichtert mir die Zusammenarbeit beträchtlich und hat sich bewährt. Ich brauche meinen Wunsch nach Rezensionsexemplaren nicht jedes Mal langatmig zu begründen – man kennt mich und meine Arbeit und weiß, dass es mir nicht darum geht, CDs “für umsonst” abzugreifen, sondern dass ich die eingegangenen Tonträger tatsächlich prüfe und über etwa 60 bis 70 Prozent von ihnen dann auch etwas schreibe.

Wie auch immer. Die vierteljährlichen Info-Mails sende ich von einer Debitel-Adresse aus an eine web.de-Adresse und alle Tonträgerkontakte setze ich im Interesse des Datenschutzes auf “BC”. Die Adressaten können sich also nicht gegenseitig sehen. Die Liste meiner Kontakte umfasst rund 30 Adressen. Nun bekomme ich immer öfter “Failure Notices”, beispielsweise folgenden Inhalts:

(...) does not like recipient.
... Due to spam blocked – see http://www.ix.de/nixspam/dnsbl_en/.

(...) does not like recipient.
Remote host said: (...) Service unavailable; Client host (...) blocked using Blocklist 1, mail from IP banned; To request removal from this list please forward this message to delist@messaging.microsoft.com.

(...) failed after I sent the message.
Remote host said: (...) Blacklisted by ix.dnsbl.manitu.net

Mir ist schon klar, dass ich diese Listen vermutlich umgehen könnte, wenn ich einfach eine andere Absender-Mail-Adresse nutzen würde, und diese Lösung werde ich aus rein praktiblen Gründen wohl in Zukunft auch nutzen, aber ich ärgere mich trotzdem:

Erstens arbeiten die Spamfilter im Wege der Unterstellung: Meine Mails sind keine Werbemails, werden aber trotzdem nicht zugestellt, weil sie offenbar irgendwelche mit Spammails vergleichbare Eigenschaften haben. Das bedeutet zweitens einen harten Eingriff in meine Kommunikationsmöglichkeiten und in meine Freiheiten, ohne dass das angestrebte Ziel erreicht werden würde.

Ich klebe ja zuhause meinen Briefkasten auch nicht zu, bloß weil da mal Werbung drin landet.

Kommentare

* * *

17. Februar 2010

Kleines Malheur

Neulich habe ich eine ganze Menge an (ohnehin noch nicht freigegebenem, insofern auch nicht sichtbarem) Spam aus den Kommentaren entfernt und dabei absolut absichtslos auch einen sehr kritischen und ausführlichen Kommentar zu diesem Text gelöscht.

Wie gesagt, das war keine Absicht, sondern ein Versehen. Ich gehe manchmal etwas unbedarft mit dieser Blog-Software um. Eigentlich freue ich mich gerade über kritische Kommentare.

Entschuldigung.

Kommentare

* * *

1. Januar 2010

Völlig unverdient: platte11.de unter den Top-10-Fotoblogs in Deutschland

Screenshot (Ausschnitt): www.uk.cision.com/Resources-page/Top-Photo-Blogs-Germany/

Mit Top-Listen ist es so eine Sache: Wenn man weder die Datenbasis, noch den Zweck oder die Auswahlkriterien kennt, entziehen sie sich einer Kritik. Weil Fotografie auf www.platte11.de jedoch nur eines von mehreren Themen ist, wundert es mich schon, warum ich Ende Oktober mit meiner Seite auf die Liste der Top-10-Fotoblogs in Deutschland geraten bin. Die Liste wurde von www.cision.com2 erstellt.

Eine von mir erstellte Liste hätte ganz anders ausgesehen, und meine eigene Seite wäre vielleicht unter den ersten 100, aber sicher nicht unter den Top-10 aufgetaucht. Trotzdem: Danke!

Kommentare

* * *

1. Januar 2010

Statistik 2009

Wie immer unter Vorbehalt, weil keine “geprüften” Zahlen: Die Besucherstatistik 2009 in der Darstellungsform meines Provides (Screenshot-Ausschnitt).

Kommentare

* * *

18. Dezember 2009

Alles wird elektrisch

Bonaventura hat sich einen eBook-Reader zugelegt und berichtet darüber. Er kommt zu einem positiven Fazit.

Wir werden in unserem Freizeit-, Arbeits- und Informationsverhalten immer abhängiger von elektrischer Energie. Während ich hier sitze und schreibe, habe ich alleine 5 Verbraucher um mich herum: ein DSL-Modem, ein Pärchen PC-Lautsprecher, einen Flachbildschirm, einen Rechner, eine Netzleiste mit beleuchtetem Schaltknopf. Vor vierzig Jahren hätte ich vielleicht noch an einer mechanischen Schreibmaschine gesessen.

Keine der modernen Techniken möchte ich missen. Aber in den kommenden zwei Wochen bleiben sie aus. Die Kommentarfunktion schalte ich ab.

Allen Leserinnen und Lesern eine schöne Zeit!

* * *

12. Dezember 2009

Karajan-Text online

Der dreiteilige Text über Karajan ist nun komplett online und befindet sich in der Artikel-Kategorie; hier geht’s los.

Kommentare

* * *

5. Dezember 2009

Kleine Buchkritik online gestellt

Ein Buch von Ingo Metzmacher hatte mich auf die Musik von Karl Amadeus Hartmann neugierig gemacht. Ich habe nach der Lektüre nicht nur über Hartmanns Sinfonien geschrieben (noch nicht online), sondern auch eine LP mit seinem Violinkonzert vorgestellt und schließlich bei Gelegenheit auch das Buch besprochen.

Die Buchkritik habe ich jetzt online gestellt.

Kommentare

* * *

12. November 2009

Tschaikowski-Artikel

Eigentlich hatte ich ja die Absicht gehabt, auch das Violinkonzert und das Klaviertrio in meinem Artikel über Tschaikowski und empfehlenswerte Aufnahmen seiner Musik unterzubringen. Aber recht bald habe ich gemerkt, dass das zu breit geworden wäre. So habe ich mich auf die drei populären Sinfonien Nr. 4-6 und das Klavierkonzert beschränkt.

Der Tschaikowski-Artikel erscheint voraussichtlich in der kommenden Hifi & Records.

Übrigens bin ich immer wieder erstaunt über das exzellente Angebot an Taschenpartituren in der Stadtbücherei Bochum. Man bekommt da so gut wie alles.

Kommentare

* * *

30. September 2009

Der Herbst ist da.

Keine Frage, der Herbst ist da. Jetzt endgültig. Am Wochenende bin ich einem Großvater begegnet, der seinen Enkeln erklärte, was Bucheckern sind. Und der Waldboden lag voller Eicheln.

Bucheckern hatte ich seit fünfundzwanzig oder dreißig Jahren nicht mehr gegessen. Sie schmecken wie Pistazien ohne den für Pistazien typischen Geschmack, also mehr nach Nüssen.

Für die Nur-Blog-Leser: Auf der Artikel-Seite gibt es einen kleinen neuen Text.

Kommentare

* * *

30. September 2009

Ab 1.10.2009 wieder online: wortsinnlich.de

In eigener Sache:

Meine zweite Internetseite, die ich viele Jahre gar nicht genutzt habe, ist nun wieder online.

Kommentare

* * *

29. September 2009

Keine Sternchen, Ohren oder Pünktchen

Habe mich entschlossen, nicht das zu tun, was ich selbst nicht gut finde. Also keine Sternchen, Ohren, Punkte, Prozentzahlen oder gar Zensuren in den Tonträger-Besprechungen einzuführen. Für das Englisch sprechende Lesepublikum gibt es jetzt stattdessen ein kurzes Summary.

So wie hier oder hier. Das wird zwangsläufig manchmal ein wenig unbeholfen wirken (ich muss auf mein Schul-Englisch zurück greifen), ist aber besser als … siehe oben.

Kommentare

* * *

16. September 2009

Von Sternchen, Ohren, Prozentzahlen und Zensuren

Natürlich sind ““Zensuren” totaler Quatsch, jedenfalls wenn es um Tonträger geht. Die Bewertung ist ja – von wenigen Aspekten wie “Pollini spielt das Presto schneller als Brendel” einmal abgesehen – in hohem Maße subjektiv. Umso unverschämter wäre es, dem Künstler anschließend etwas zu erteilen, das auch nur entfernt an eine Zensur erinnert. Ich schließe CD-Besprechungen, wenn mir etwas wirklich gut gefallen hat, deshalb gerne mit einem schlichten “Dicke Empfehlung!” Eine Empfehlung ist im Unterschied zu einer Zensur (oder Prozentzahlen oder was auch immer) etwas Persönliches, das trägt der Subjektivität, die mit im Spiel ist, Rechnung.

Nun habe ich mir überlegt, dass es eigentlich schade ist, dass man platte11.de nur auf Deutsch lesen und verstehen kann. Die Reichweite wäre viel größer, wenn ich auch mit Lesern aus Asien, Amerika oder sonstwo kommunizieren könnte. Dazu reicht mein Schul-Englisch aber bei weitem nicht aus. Und sämtliche Online-Übersetzungshilfen versagen spätestens dann, wenn es nicht mehr um simple Subjekt-Prädikat-Objekt-Konstruktionen geht. Mal ganz davon abgesehen, dass mir solche Übersetzungsarbeiten auch überhaupt keinen Spaß machen.

Eine Lösung bestünde darin, eben doch auf ein international verständliches “Zensur-System” zurück zu greifen. Das könnte im Falle der Garbarek-CD zum Beispiel so aussehen:

Musik/ music: 9/10 oder 90%

Klang/ sound: 6/10 oder 60%

Habe mir, wie man leicht erkennt, bei www.classicstoday.com etwas Inspiration geholt. ;-) Die unterscheiden da zwischen “artistic quality” und “sound quality”. Finde ich eigentlich ganz schlüssig.

Nur bin ich mir ganz und gar nicht sicher, ob das eine Richtung ist, in die ich gehen möchte. Man könnte auch einfach eine Abstufung wie nicht empfohlen, bedingt empfohlen, empfohlen, sehr empfohlen (und in entsprechender Übersetzung) vornehmen, aber das erlaubt wiederum gar keine Differenzierung nach Klangqualität und Musik. Und die ist mir schon wichtig.

Vorschläge jederzeit willkommen. Wie gewohnt, gerne auch per Mail.

Kommentare [1]

* * *

15. September 2009

Neuer Text im Magazin. Jan Garbarek Group: Dresden (ECM 2100)

Für die Nur-Blog-Leser(innen): Im Magazinteil gibt es eine Besprechung der neuen Doppel-CD von Jan Garbarek. Das Live-Album heißt DRESDEN und ist bei ECM erschienen.

Meine Besprechung befindet sich hier.

Kommentare

* * *

21. Juli 2009

Sommerpause bis Mitte September - allen Leserinnen und Lesern eine schöne Zeit!

Es gibt viel zu tun: die Steuererklärung 2008 machen, Artikel schreiben, Urlaub genießen (“Balkonien”), im Hauptberuf arbeiten, Fahrrad fahren, über die Weiterentwicklung dieser Seite nachdenken …

Dafür nehme ich in diesem Sommer eine lange Auszeit. Mitte September geht es hier weiter – unter anderem mit der weiteren Veröffentlichung älterer Musikartikel, wie hier bereits begonnen, und auf jeden Fall mit einem Ausbau des Themenbereichs Museen, Ausstellungen und Fotografie.

Kommentare werden zwischenzeitlich eingepflegt und bearbeitet, das kann aber länger dauern als sonst.

Bis bald und herzliche Grüße an alle!

Heinz Gelking

Kommentare

* * *

Vorherige Einträge