Platte11

29. März 2012

Wechsel zu image hifi

Nach einer zufriedenen Zeit bei Hifi&Records zieht es mich zurück an eine alte Wirkungsstätte. Ich schreibe ab sofort wieder für image hifi. Mein erster Artikel dort handelt von den Nuits d‘Été, einem Orchesterlieder-Zyklus von Hector Berlioz. Ich habe ihn schon abgegeben.

Weil ich seit einem Jahr wieder in Vollzeit arbeite und den Hifi- und Musikjournalismus nur noch als “Freizeitbeschäftigung” betreibe, mein zweites Hobby neben dem laienhaften Geigenspiel, wird hier auf platte11.de – wie ja schon seit längerer Zeit – nur noch in unregelmäßigen Abständen was publiziert. Wenn ich Zeit und Lust habe, über Musik oder Hifi zu schreiben, wird das in erster Linie bei image hifi erscheinen. Ich möchte dieses Projekt hier, in dem ja doch Arbeit steckt, nicht einfach schließen oder löschen. Da lasse ich es doch lieber ein wenig in der ruhigen See des weltweiten Netzes weiter vor sich hin dümpeln.

Herzliche Grüße an alle,

Heinz Gelking

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1. April 2009

Michelle Shocked, kleine Ergänzung

Kleine Ergänzung zu diesem Text.

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27. Januar 2009

In eigener Sache: Wechsel zu hifi & records

Die folgende Information vom monomedia Verlag möchte ich allen Leserinnen und Lesern zur Kenntnis geben:

Das Autorenteam von hifi & records bekommt Verstärkung:
Heinz Gelking, versierter Fachjournalist mit langjähriger High-End-Erfahrung, wird sich im Ressort »Test & Technik« allen Themenbereichen über alle Preisklassen hinweg annehmen. Seine besondere Vorliebe gilt Schallplatten mit klassischer Musik, er wird daher auch Tonträger rezensieren und Klassik-Beiträge verfassen.

»Wir freuen uns sehr, dass Heinz Gelking seine High-End-Kompetenz bei hifi & records einbringen möchte«, so Herausgeber Wilfried Kress, »er ist für unser Team eine willkommene Verstärkung.«

Heinz Gelking wird seine Tätigkeit für hifi & records mit sofortiger Wirkung aufnehmen.

Mit freundlichen Grüßen

monomedia Verlag

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23. Juli 2008

Ubuntu statt Windows XP - und allen einen schönen Sommer!

Nein, ich hatte bisher keinen Grund, in das weit verbreitete Microsoft-Bashing einzustimmen. Windows 98 und Windows Me liefen zwar vielleicht nicht wahnsinnig stabil, aber ich hatte – vielleicht auch dank vorsichtigem Surf-Verhalten – zumindest niemals einen Virus (bzw. keinen, den mein Virenschutzprogramm nicht problemlos entdeckt und in den Griff bekommen hätte). Eine klare Verbesserung hin zu mehr Stabilität brachte Windows XP. Etliche Jahre lief es auf meinem Fujitsu/Siemens-Laptop ohne das geringste Problem. Es war vielleicht nicht wahnsinnig schnell, aber für das, was ich so mache, nämlich schreiben, surfen und mal ein Foto bearbeiten, war Windows XP in jeder Hinsicht zufriedenstellend – bis einschließlich des Servicepacks 2.

Jetzt kam das Servicepack 3. Wie jeder Nutzer, der sich von so einem Update zusätzliche Sicherheit und Stabilität erhofft, habe auch ich dieses Datenpaket, das sich aus dem Internet in die rechte untere Bildschirmecke meines Laptops geschlichen hatte, wo es herausfordernd hockte, um installiert zu werden, aufgespielt, ohne mir irgendwelche Gedanken zu machen.

Das hätte ich nicht tun sollen. Denn obwohl mein Notebook keinen AMD-Chipsatz besitzt, sondern mit Intel-Centrino-Bausteinen bestückt ist (wie das Internet weiß, gibt es Servicepack 2-Probleme wohl vor allem mit HP-Rechnern, die mit AMD-Chips ausgerüstet sind), tauchte auch bei mir ein seltsames Phänomen auf:

Der Laptop fuhr hoch.
Und wieder runter.
Er fuhr hoch.
Und wieder runter.
Er fuhr…

Eine boot-Schleife.

Ich habe dann getan, was man als Dilettant so macht, nämlich mit dem einen oder anderen über Google und die Suchbegriffe Windows XP, SP3, Probleme gefundenen Tipp herumdilettiert. F8 brachte die boot-Schleife zum Stillstand, aber keine Lösung. Als das alles nicht zum gewünschten Ergebnis führte, habe ich mich über die deutsche Windows-Seite an den Support gewendet und mein Problem beschrieben. Die Internetseite stellte mir eine Antwort bis zum Abend des folgenden Tages in Aussicht, schickte sogar eine Mail, in der der Eingang meiner Anfrage bestätigt wurde, und alles war gut. Ich hatte Vertrauen in den Weltkonzern.

Aber das hatte er nicht verdient. Er ließ nämlich nicht mehr von sich hören.

Nach einer Woche habe ich mir nun gesagt: Jetzt ist Schluss. Und die Linux-Distribution Ubuntu 8.04 LTS “Hardy Heron” installiert. War überhaupt kein Problem, klappte wie am Schnürchen. Und mit den dort zur Anwendung kommenden OpenOffice-Programmen arbeite ich ohnehin schon seit Jahren – wenn auch unter Windows XP.

Bildquelle: de.wikipedia.org/wiki/Bild:Ubuntu_8.04_German.png

Alles läuft prima, mit einer Ausnahme, und das ist kein triviales, aber ein auf Dauer wohl lösbares Problem: Ich komme noch nicht ins Internet, weil ich nur so eine uralte Provider-CD für Windows und Mac habe. Im deutschsprachigen Ubuntu-Portal ist die Internetanbindung eines der wichtigsten, weil mit etlichen Tücken verbundenen Themen. Mit einem Doppelklick auf eine CD-Rom und einem Boris Becker’schen “Ich bin drin” ist es bei Ubuntu und einem DSL-Zugang wohl nicht getan.

Aber darum kümmere ich mich im Herbst. Bis ungefähr zum 15. September wird es auf platte11.de ohnehin voraussichtlich ziemlich ruhig sein. Erst kommt der Urlaub und dann ein Schwung an Artikeln für image hifi und die hifi tunes.

Allen einen schönen Sommer also!


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3. Juni 2008

Blogroll aufgeräumt und aktualisiert

Martin Hufner hat sich von der Urteilskraft ab- und der kritschen Masse zugewendet. Meine Blogroll habe ich entsprechend aktualisiert.

Außerdem habe ich Mehr Licht! darin aufgenommen, ein Weblog aus Dresden über neue und alte Musik und mit CD- und Konzertbesprechungen. Um die Blogroll nicht unendlich anwachsen zu lassen, habe ich die Wissenswerkstatt dort heraus genommen, was nicht das Allergeringste damit zu tun hat, dass mir Marc Scheloskes Internetseite nicht mehr gefiele. Nur hatte ich sie wegen einiger kluger Texte zum Doping im Radsport kennen und schätzen gelernt und dann ziemlich spontan in die Blogroll aufgenommen, die Kernthemen des Blogs sind aber eher die Soziologie, die Medien und der Wissenschaftsbetrieb. Ich glaube, dass Mehr Licht! für meine Leserinnen und Leser interessanter ist.

Werbung:

Musik aus aller Welt bei amazon.de

Konzertführer bei jpc.de

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2. April 2008

Es treffender ausdrücken: Synonyme online finden

Manchmal hat man ein Brett vorm Kopf.

Dann will man eine Wiederholung im Text vermeiden, aber es fällt einem kein bedeutungsgleiches oder zumindest -ähnliches Wort ein. Ich suchte ein Ersatzwort für “sogar” und wollte auf “selbst” verzichten, weil es schon im nächsten Satz vorkommt.

Früher hatte ich neben dem Rechtschreib-Duden immer ein Taschenbuch mit dem Titel “Sag es treffender” auf dem Schreibtisch. Da konnte ich dann schnell mal nachschlagen und mir eine Idee holen. Das Buch war alt und, wenn ich mich richtig erinnere, ein Flohmarkt-Schnäppchen. Es entsprach längst nicht mehr der aktuellen (neuen deutschen) Rechtschreibung. Irgendwann habe ich es aussortiert. Und undankbar weggeworfen. Heute hat es mir gefehlt.

Aber es gibt ja nichts, was es im Internet nicht gibt. Sogar zwei richtig gute Synonym-Lexika:

Das Synonyme.Woxikon listet 278683 Synonyme, 84023 Synonymgruppen und – erst – 182 Antonyme (Stand: 2.04.2008).

Sehr praktisch ist auch Wort-Gesucht. Man gibt einfach einen Begriff ein und bekommt im Handumdrehen ein paar Vorschläge:

dazu
dazu, obendrein
noch darüber hinaus
noch dazu
obendrein
und, auch
überdies

Sehr praktisch. Übrigens habe ich mich für “überdies” entschieden.

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5. Februar 2008

Live-Konzert

Live-Konzert…, auch so ein Pleonasmus. Mit 49800 google-Fundstellen.

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18. Dezember 2007

Karl Amadeus Hartmann: Aufnahmen seiner Sinfonien

Leider ist in meinem Überblicksartikel zu den Sinfonien von Karl Amadeus Hartmann in der aktuellen image hifi-Ausgabe eine Coverabbildung untergegangen. Diese Aufnahme hier wird im Text zwar erwähnt, sie ist aber nicht abgebildet:

Die Einspielung von Herbert Kegel und Günther Herbig mit dem Berliner Sinfonie-Orchester bzw. dem Rundfunk-Sinfonie-Orchester Leipzig sind mir wichtig, weil sie einerseits besonders preisgünstig ist, andererseits aber musikalisch hundertprozentig überzeugt.

Die Aufnahme erschien beim Label Berlin Classics, das unter dem Dach der edel AG arbeitet. Hier nähere Infos, einschließlich Hörprobeschnippseln.

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5. Dezember 2007

Artikel abgeschlossen

Der Artikel über die neue CD von Magdalena Kožená mit Händel-Arien ist nun abgeschlossen. Viel Spaß beim Lesen.

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1. Dezember 2007

Zwei neue Einträge in der Blogroll

Habe die Links mal wieder aktualisiert und die Seiten von Thorsten Konigorski und Ekkehard Klemm dazu genommen.

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23. November 2007

Blog und Seite bis mindestens Mittwoch

... geschlossen. Bin unterwegs. Kommentarfunktion während dieser Zeit abgestellt.

Bis bald und mit freundlichen Grüßen an alle Leserinnen und Leser,

Bin wieder online. Kommentare sind wieder frei.

Heinz Gelking

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20. November 2007

Artikel fertig: Hazmat Modine - Bahamut

Der Artikel über Bahamut von Hazmat Modine ist jetzt fertig.

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7. November 2007

Mauerfall und Mauerbau - ein kleiner Vorgriff auf den 9. November

Jeder weiß, wo er war, als die Mauer fiel. Ich war als Beifahrer in einem Kleinwagen auf dem Weg von der Fabrik in Coesfeld nachhause.

Mauerfall und Mauerbau – die Situationen lassen sich bestimmt nicht vergleichen. Aber wie absurd eine Mauer ist, bringt Tom Russell auf den Punkt: Da soll die amerikanische Grenze nach Mexiko hin gegen illegale Einwanderer abgesichert werden, aber die Mauer lässt sich wohl nur bauen, wenn das schlecht bezahlte Mexikaner machen.

Tom Russell hat darüber ein Lied geschrieben: Who’s gonna build your wall? Noch schöner ist dieser kommentierte Konzertmitschnitt.

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7. November 2007

Strategiespiele

Im Moment denke ich darüber nach, wie man das Profil von platte11.de schärfen könnte. Die Kategorien im Magazinteil finde ich nach wie vor stimmig, allenfalls könnte man sie irgendwann um die Punkte “Bücher” und “Museen und Ausstellungen” ergänzen. Auf der anderen Seite glaube ich, dass eine Themenerweiterung genau der falsche Weg wäre. Je breiter die Streuung der Inhalte, desto beliebiger wirkt das Magazin.

Und dann das Blog. Fotografie, Geigen, Rennrad,... Keine Frage, mich interessiert das. Aber interessiert es auch die Leser? Oder wirkt es wie ein Kessel Buntes? Vielleicht streiche ich auch da ein wenig zusammen. Geigen und Rennrad raus, Fotografie bleibt. Oder so ähnlich. Wegen eines Eintrags wie diesem hier kommt vermutlich niemand hierher. Wegen der Diskusion um Metzmacher/Pfitzner kommen allerdings täglich etliche Besucher. Vermutlich gilt auch im Blog: weniger ist mehr.

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16. Oktober 2007

Anlage-Nachrichten: Update bei meiner Phonostufe SAC entrata disco

Seit dem Erwerb des VPI JMW 12.5 hat sich in meiner Hifi-Anlage kaum etwas getan. Jetzt hat die Phonostufe SAC entrata disco von Walter Fuchs ein Update bekommen (400 Euro, Kontakt über www.sac.de oder
www.volpe.at). Der Entwickler tauscht wichtige Elkos in der Stromversorgung und sämtliche ICs in der RIAA-Entzerrung und dem Subsoniczweig sowie zwei Widerstände. Außerdem hat er Tastenprobleme, die bei den ersten SAC entrata discos auftauchen konnten, behoben und die Phonostufe neu durchgemessen.

Klanglich hat sich das Update unbedingt gelohnt. Ich habe bisher nur das Clearaudio Goldfinger am VPI JMW 12.5 darüber gehört und dabei den unsymmetrischen Cinch-Eingang statt des (hier theoretisch, aber auch praktisch überlegenen) symmetrischen XLR-Eingangs genutzt, aber nach inzwischen etwa einer Woche “am Netz” nehme ich doch deutliche Unterschiede zur ursprünglichen Version wahr. Der SAC entrata disco war auch vorher ein detailreich und dynamisch klingender und schlicht und einfach “ehrlicher” Phonovorverstärker. Ich habe ihn dafür immer gemocht, ja ihm während vieler Tests von Tonabnehmern und anderen Phonstufen schlicht und einfach vertraut. Manchen Leuten klang die Phonostufe von Walter Fuchs allerdings beinahe schon zu ehrlich, ja sie beschrieben seinen Klang als fast “drahtig”. Ich meine, dass der SAC entrata disco von seinen positiven Eigenschaften – vor allem der unbestechlich neutralen und enorm detailreichen Spielweise – nichts verloren hat, aber durch eine Spur mehr “Fleisch” im Klangbild jetzt sinnlicher klingt. Die Klangfarben wirken satter und natürlicher und der Hochtonbereich nach meinem Eindruck etwas samtiger – nicht “zahmer”, schon gar nicht weniger “informativ”, sondern weniger harsch. Außerdem scheint mir dem SAC entrata disco die Raumwiedergabe jetzt noch ein wenig weiter, stimmiger und stabiler zu gelingen als früher. Früher war es die präzise Fokussierung von Instrumenten, die bei ihm im Vordergrund stand – jetzt scheint es ihm weniger darum zu gehen, sie “herauszuschälen”, sondern stärker darum, sie in den Gesamtklang zu integrieren. Manche etwas “scharf” aufgenommene Platte (Mendelssohns 1. Klaviertrio mit Stern/ Istomin/ Rose auf CBS-Vinyl) klingt jetzt angenehmer.

Ich fand auch den “alten” SAC entrata disco schon sehr, sehr gut. Aber nach dem Update gefällt er mir noch besser. Ich bin gespannt, was sich tut, wenn ich demnächst seinen symmetrischen Eingang nutze.

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