Platte11

10. Mai 2010

Die u.a. von Robert Schumann herausgegebene "Neue Zeitschrift für Musik" ist online

Quelle: Screenshot Google Bücher online

Ein gewisser Dr. Robert Schumann gründete 1834 mit seinem späteren Schwiegervater Friedrich Wieck die Neue Zeitschrift für Musik. Diese interessante und längst gemeinfreie Quelle hat Google online zugänglich gemacht.

Übrigens existiert die Neue Zeitschrift für Musik bis heute; hier die aktuelle Internetseite.

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5. Mai 2010

Jacob Mathew: The Artist of Audio

Screenshot von der Internetseite von Jacob Mathew

Vor einiger Zeit habe ich hier auf die Skulpturen von Moses hingewiesen. In eine ähnliche, sicher wohnungstauglichere Richtung gehen einige Werke von Jacob Mathew. Hier seine Internetseite.

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18. Februar 2010

"Heute ist guter Klang Luxus" - Jens Jessens Lob der schweren Hifi-Geräte

Der Artikel ist damals wohl komplett an mir vorbei gegangen.

Es ist immer schön, wenn gute Musikwiedergabe auch von der “normalen” Presse thematisiert wird. Wir Hifi-Journalisten haben ja sonst so einen Exoten-Status, nach dem Motto: Verrückte schreiben für Verrückte …

Nicht alle Passagen des Artikels von Jens Jessen überzeugen mich inhaltlich hundertprozentig, aber für diese hier möchte ich ihm applaudieren:

“Wer nie erlebt hat, wie Gitarrensaiten Schwielen an den Händen machen oder die Ventile einer Trompete sich mit Spucke füllen, könnte Musik für etwas halten, was aus dem Kopf des Komponisten direkt in den Kopf des Hörers fließt – im Grunde eine unglaubliche Sublimation, eine Vergeistigung durch die Mittel der Technik, die begeistern müsste.

Wenn nicht alles Lug und Trug wäre. Denn es ist nur das MP3-File, das nicht mehr verrät, wie der Flötist schnauft und die Klappen der Oboen schmatzen. Die ursprüngliche CD, aber auch die gute alte Schallplatte, gut abgetastet, verraten das durchaus.”

(aus: “Spiel mir das Lied vom Ton – Vor 25 Jahren löste die CD die Schallplatte ab. Dann kamen Internet und MP3. Heute ist guter Klang Luxus. Ein Lob der schweren Hi-Fi-Geräte.”, Jens Jessen in der Zeit vom 26.08.2007)

Hier noch einmal der Link.

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16. Februar 2010

Do you remind me what a "record" is please?

- Do you remind me what a “record” is please?

- Do you mean a vinyl record? For serious??! I’m 12 and i know what they are! It’s the large black disc with ridges that play music with the help of a turntable!

Aus den Kommentaren zu diesem Eintrag bei Yanko-Design (via blog.funkygog.de).

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15. Februar 2010

Matthew Trusler bloggt

Matthew Trusler spielt mit einem Geigenbogen, der früher einmal Jascha Heifetz gehörte, auf einer Stradivari von 1711 – und ab und an findet er sogar Zeit zu bloggen.

matthew-trusler-korngold-rozsa-cd

Ich fand sein Blog, weil ich gerade seine aktuelle CD mit Aufnahmen der Violinkonzerte von Erich Wolfgang Korngold und Miklós Rózsa für Hifi & Records bespreche. Auch das ist ein erstaunliches Phänomen: Matthew Trusler betreibt sein eigenes CD-Label.

Da geht offenbar die Reise im Klassikbetrieb hin: Künstler suchen sich eigene Marketing-Instrumente und produzieren ihre eigenen Aufnahmen.

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21. Januar 2010

Komponisten der Gegenwart; Begriffe der Neuen Musik

Der SWR bietet auf seiner Internetseite zwei starke Nachschlage-Möglichkeiten:

Komponisten der Gegenwart

Begriffe der Neuen Musik

Gut gemacht, finde ich.

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20. Januar 2010

William Hogarth: Der Musiker in Wut

Quelle: www.gutenberg.org bzw. en.wikipedia.org

Die Kammermusikkammer stellt in diesem Eintrag nicht nur eine CD mit Klarinettenwerken von Mozart vor, sondern vor allem ein offenbar hoch interessantes Buch, in dem sich Kommentare von Georg Christoph Lichtenberg zu Bildern von William Hogarth finden.

Nach meinem Eindruck bezieht sich das Bild auf die Konkurrenzsituation zwischen höfischer Musik und der Musik “auf der Straße”. Man beachte auch die Ausschnitte mit Details aus dem Bild, die auf der Kammermusikkammer-Seite zu sehen sind.

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14. Januar 2010

Kamerageschichte: 90 Jahre Rollei

Rollei feiert mit dieser Internetseite ein Jubiläum.

Wenn ich die dort gezeigten Fotoapparate an mir vorüber ziehen lasse, entsteht bei mir der Eindruck, dass die beste Zeit von Rollei wirklich in der Vergangenheit liegt.

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5. Januar 2010

Ergänzung/ Korrektur: dradio-Recorder bietet Programmvorschau

In meinem kleinen Recorder-Vergleich hatte ich über den dradio-Recorder geschrieben, dass sich seine Programm-Vorschau nur auf Sendungen des Deutschlandfunks und von Deutschlandradio Kultur beziehe.

Dr. Egbert Meyer von der Deutschlandradio Service GmbH wies mich auf folgende Möglichkeit hin: “Das ist auf den ersten Blick ganz richtig. Allerdings zeigt auch der dradio-Recorder die Programmvorschau aller erdenklichen Sender, wenn Sie entsprechende Wunschlisten anlegen (mit Ausnahme der Werbung gibt es keinen Unterschied zum phonostar-Player). Am besten probieren Sie das einmal mit einer Wunschliste “SWR” und einer Wunschliste “Hörspiel” aus.”

Herzlichen Dank für den Hinweis, den ich hiermit an alle Leserinnen und Leser weitergebe!

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5. Dezember 2009

Radio hören und aufzeichnen: Vier Internetradio-Rekorder im Vergleich

Der Text wurde nach Fertigstellung in die Artikel-Kategorie verschoben. Er befindet sich jetzt hier.

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9. September 2009

Das Internet-Manifest. Nur ein paar Anmerkungen.

Wer es noch nicht mitbekommen hat: Am 7.09.2009 haben ein paar so genannte A-Blogger, ein Werber und mehrere Journalisten ein Internet-Manifest veröffentlicht. Es enthält 17 Behauptungen zum Thema: „Wie Journalismus heute funktioniert“.

Nur ein paar schnelle Anmerkungen dazu, weil mich das Thema grundsätzlich interessiert und betrifft. Von diesem Manifest bin ich allerdings enttäuscht. Es kommt mit einem großen Anspruch daher, bietet aber nicht viel mehr als heiße Luft.

Anknüpfung bei Cluetrain

Vermutlich wollen die Unterzeichner mit dem Begriff “Internet-Manifest” bei dem vor zehn Jahren veröffentlichte Cluetrain-Manifest anknüpfen. Das Cluetrain-Manifest war damals ein ähnliches Geschwurbel und hatte ziemlich viel Aufmerksamkeit erfahren.

Unklare Begriffe und ziemlicher Unsinn

Im Internet-Manifest ist ständig vom Journalismus die Rede, aber es wird nicht klar gesagt, was das für die Unterzeichner überhaupt ist, der Journalismus. Stattdessen gibt es dunkle Andeutungen. Demnach „wird der Journalismus seiner Schlüssellochfunktion beraubt“, die journalistische Qualität unterscheidet ihn von „bloßer Veröffentlichung“, er hat „gesellschaftsbildende Aufgaben“ und „Journalismus braucht einen offenen Wettstreit um die besten Lösungen zur Refinanzierung im Netz und den Mut, in ihre vielfältige Umsetzung zu investieren.“

Mit Verlaub, aber das ist teils ungenau formuliert und teils ziemlicher Unsinn. Mit zwei Gedanken möchte ich mich kurz beschäftigen. Was meinen die Unterzeichner mit „Schlüssellochfunktion“? Dass der Journalismus dem Lesepublikum nur einen eingeschränkten Blick auf die Welt ermöglicht? Dass der Journalismus selbst nur einen eingeschränkten Blick auf die Welt besitzt? Oder ist die Gatekeeper- bzw. Schleusenwärterfunktion gemeint, wobei es hier besser gewesen wäre, diesen Fachterminus aus der Nachrichtenforschung im Interesse der Präzision dann auch zu benutzen.

Und was hat Journalismus mit „Refinanzierung im Netz“ zu tun? Fordern die Unterzeichner eine Aufhebung der Trennung zwischen Redaktion und (im weitesten Sinne) der Anzeigenabteilung? Aus journalistischer Sicht wäre eigentlich gerade das Gegenteil zu fordern: Im Interesse unabhängiger Berichterstattung dürfte die Refinanzierung beziehungsweise die Einnahmeseite eben kein Thema für den Journalismus sein – sondern für das Verlagswesen, das ihm den Rücken frei hält. Dass die Realität hier draußen wiederum gelegentlich eine andere sein mag – geschenkt.

Information oder Desinformation?

Die fünfte These aus dem Internet-Manifest lautet: “Das Internet ist der Sieg der Information.” Das ist insofern richtig, als dass es heute viel schwerer fallen dürfte, irgendwelche Nachrichten zu unterdrücken. Auf der anderen Seite siegt im Internet keineswegs nur die Information. Das www ist nämlich auch der Ort der Desinformation. Hier verbreiten sich auch Verschwörungstheorien und Maßnahmen des viralen Marketings. Die These vom Sieg der Information ist also einseitig formuliert. Damit enthält sie selbst keine Information, sondern nur Meinung. Sie führt sich selbst ad absurdum.

Viele Fragen sind liegen geblieben

Nur noch ein letzter Punkt, weil ich das Suhlen in diesen autoreferenziellen Themen für ziemlich unergiebig halte (ja, ja, ein Widerspruch dazu, dass ich mich hier überhaupt äußere…). Es gibt viele Fragen und Themen, die von einem Internet-Manifest hätten angesprochen werden müssen. Nur ein paar davon:

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Vorschlag: Selbstverpflichtung statt Manifest der Forderungen
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Ich meine: Ein Internet-Manifest zum Thema „Journalismus im Netz“ ist überfällig. Aber es sollte zunächst einmal aus einer Selbstverpflichtung zu bestimmten Qualitätsstandards bestehen. Umso berechtigter könnte man anschließend auch Forderungen an andere (Verleger, Gesetzgeber, Lesepublikum) stellen.

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3. Juli 2009

Einen guten Überblick zum Thema Foto-Recht

... erhalten Amateur- und Profi-Fotografen auf den Seiten vom Designerdock bzw. von Karsten & Schubert, Rechtsanwälte.

Hier der Link. Und hier der zweite Teil.

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20. Juni 2009

Alle Räder stehen still: Urban Exploration mit der Kamera

Das Phänomen ist zumindest Menschen aus Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet bekannt: Urban Exploration. Es gibt noch keinen dem entsprechenden deutschen Begriff, aber auch in Deutschland gehen viele Amateurfotografen diesem Hobby nach. Ausgerüstet mit Sicherheitsschuhen und Kamera erkunden sie stillgelegte Industrieanlagen, abbruchreife Hospitäler oder verlassene Hotels. Hauptsache, die Gebäude stehen schon länger leer und verströmen jenen etwas morbiden Charme, der für die Urban Exlorer den Kitzel ausmacht.

Man darf ihnen zugute halten, dass sie – gerade im Gegensatz zu den Graffiti-Schmierern – niemals Veränderungen an den besuchten Orten vornehmen. Der Ehrenkodex der Urban Explorer lautet nämlich: Nimm nichts weg, mache nichts kaputt, hinterlasse nichts – außer deinen Fußspuren.

Jörn Borchert hat dem Thema einen Blog-Eintrag gewidmet. Von den dort verlinkten Foto-Galerien haben mir besonders gut gefallen:

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18. Juni 2009

Das Internet in der "Zeit"

In den vergangenen Wochen wurde das eigentlich gut abgehangene Thema “Qualität im Netz” durch die Zeit mal wieder hochgekocht, initiiert vor allem durch einen unglaublich anmaßenden und gleichzeitig von keinem Sachverstand beeinträchtigten Artikel von Adam Soboczynski.

Wenn man so etwas wie eine Kernaussage daraus destilliert, dann lautet sie: Weil im Internet jeder sein Wissen, seine Meinung, seinen Unsinn verbreiten könne, führe das zu einer Verflachung des Mediums. Diese Verflachung gehe oft mit einer anti-intellektuellen Hetze einher. Seht aber die Zeitungen als Garanten des Wahren, Schönen, Guten…!

Als ich das damals las, habe ich mich ehrlich gefragt, welche Kontrollmechanismen versagen mussten, um die Selbstbeweihräucherung und die Jammerei von Soboczynski in Druck zu bringen. Aber das Thema war eröffnet. Wie die Debatte sich fortsetzte, kann man gut bei Andreaffm verfolgen. Oder an den dort verlinkten Original-Schauplätzen in der Zeit.

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12. Juni 2009

Wieder tolle Hinweise auf Fotogalerien bei Charming Quark

Auf drei Fotografen, die Liisa von Charming Quark vorstellt, möchte ich aufmerksam machen, weil sie mich sehr beeindruckt haben:

Rena Effendi

G.M.B. Akash

Erik Johansson

Ich hatte früher schon mal auf die “Foto-Abteilung” von Charming Quark hingewiesen.

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