Platte11

20. Juni 2009

Alle Räder stehen still: Urban Exploration mit der Kamera

Das Phänomen ist zumindest Menschen aus Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet bekannt: Urban Exploration. Es gibt noch keinen dem entsprechenden deutschen Begriff, aber auch in Deutschland gehen viele Amateurfotografen diesem Hobby nach. Ausgerüstet mit Sicherheitsschuhen und Kamera erkunden sie stillgelegte Industrieanlagen, abbruchreife Hospitäler oder verlassene Hotels. Hauptsache, die Gebäude stehen schon länger leer und verströmen jenen etwas morbiden Charme, der für die Urban Exlorer den Kitzel ausmacht.

Man darf ihnen zugute halten, dass sie – gerade im Gegensatz zu den Graffiti-Schmierern – niemals Veränderungen an den besuchten Orten vornehmen. Der Ehrenkodex der Urban Explorer lautet nämlich: Nimm nichts weg, mache nichts kaputt, hinterlasse nichts – außer deinen Fußspuren.

Jörn Borchert hat dem Thema einen Blog-Eintrag gewidmet. Von den dort verlinkten Foto-Galerien haben mir besonders gut gefallen:

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