Platte11

19. Juli 2010

Braucht platte11.de eine Facebook-Seite? Einen Twitter-Zugang? Ein Xing-Profil?

Den Entwicklungen im Internet hinke ich im Allgemeinen meilenweit hinterher, ohne dabei das Gefühl zu haben, wirklich Wesentliches zu verpassen. Auch sehe ich mir die Dinge lieber etwas länger an, bevor ich mich auf sie einlasse. Andererseits gehörte ich vor vier, fünf Jahren immerhin zu den ersten Musik- und Hifi-Journalisten, die in Deutschland gebloggt haben.

Nachdem aber nahezu alle Holz- und Online-Medien eine Facebook- oder MySpace-Seite und viele Journalisten einen Twitter-Zugang oder ein Xing-Profil haben, frage ich mich seit ein paar Monaten, ob mir da nicht vielleicht was angeht. Ich meine, man muss wirklich nicht jeden Quatsch mitmachen und jede diskussionswürdige Geschäftsidee unterstützen, aber gerade dann, wenn der thematische Fokus auf der E-Musik liegt, eröffnen einem die sozialen Netzwerke ja vielleicht Chancen, einen Zugang zu Leuten zu finden, die sich zwar für die Inhalte von platte11.de interessieren würden, für die aber ein Online-Magazin oder das Bloggen schon wieder von vorgestern sind .

Die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzrichtlinien, beispielsweise bei Facebook, schrecken mich nicht ab. Nach so vielen Jahren im Journalismus und in der Blogosphäre verrät die alte Daten-Krake namens Google ohnehin genug über mich. Und wirklich Privates habe ich sowieso nie ins Internet gestellt.

Vielleicht probiere ich das wirklich einfach mal aus.

* * *

Kommentare

Ich bin gegenüber solchen Diensten auch immer etwas zurückhaltend (Don’t believe the Hype). Mit Twitter wird das bei mir auch nichts, aber bei Facebook habe ich mich jetzt auch mal testweise angemeldet. Habe dort aber nur einen RSS-Feed zu meinen Blogs eingerichtet. Mal schauen ob ein Leser dadurch bei mir strandet. Der Aufwand ist gering und in Verbindung mit diesen “Gefällt mir” Plug-Ins bringt es vielleicht etwas.

funkygog · 08.08.2010 · #
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