20. Juli 2010
Echo Klassik: Preisträger 2010
Die Deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des
Bundesverbandes Musikindustrie, gibt heute die Preisträger des diesjährigen ECHO Klassik bekannt. Der wichtigste Klassik-Musikpreis wird in diesem Jahr an 61 Preisträger aus 21 Kategorien verliehen. Die begehrte Trophäe erhalten unter anderem Alice Sara Ott, Nils Mönkemeyer, Arabella Steinbacher, Martin Schmeding und Hardy Rittner. Die Preisverleihung findet am 17. Oktober 2010 in der Philharmonie Essen statt. Das ZDF überträgt die Gala am selben Abend ab 22:00 Uhr unter dem Titel „Echo der Stars“.
Dies sind die Sieger des ECHO Klassik 2010: Joyce DiDonato wird für ihr Album „Colbran, The Muse“ zur „Sängerin des Jahres“ gekürt. Jonas Kaufmann erhält den Titel „Sänger des Jahres“ für seine Einspielung „Sehnsucht“. Die Auszeichnung „Instrumentalist des Jahres“ geht an den Cembalisten Siegbert Rampe für das Album „Klavierwerke“ (Wilhelm Friedemann Bach), den Pianisten Lang Lang für „Klaviertrios“ (Tschaikowsky/Rachmaninoff), den Oboisten Albrecht Mayer für seine Einspielung „Bach-Werke für Oboe, Orchester und Chor“, Martin Schmeding („J. S. Bach: Goldberg-Variationen (Fassung für Orgel)“) sowie an die Violinistin Tabea Zimmermann für „Suiten für Viola“ (J. S. Bach/M. Reger). Paavo Järvi wird mit Ludwig van Beethovens „Sinfonien 2 & 6 ‚Pastorale‘“ zum „Dirigenten des Jahres“ ernannt. Den ECHO Klassik als „Bestseller des Jahres“ erhält David Garrett für sein Album „Classic Romance“.
Mit dem „Klassik-Ohne-Grenzen“-ECHO würdigt die Deutsche Phono-Akademie in diesem Jahr das Fauré Quartett für seine Einspielung „Popsongs“, Christina Pluhar und L´Arpeggiata für „Via Crucis“ sowie Milan Turković und die Selmer Saxharmonic für „Flying Saxophone Circus“. Über den ECHO Klassik als „Nachwuchskünstler des Jahres“ dürfen sich Christiane Karg („Verwandlung – Lieder eines Jahres“), Alice Sara Ott („F. Chopin: Sämtliche Walzer“), Olga Scheps („F. Chopin: Klavierwerke“,), Meta4 („J. Haydn: Streichquartette op.55, 1-3“) und Yannik Nézet-Séguin im Bereich Dirigat freuen. Einen Preis in der Kategorie „Ensemble/Orchester des Jahres“ erhalten das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Lautten Compagney sowie der Norddeutsche Figuralchor.
Ebenso herausragende Künstler werden in der Kategorie „Konzerteinspielung des Jahres“ geehrt. Darunter Christian Zacharias, Nils Mönkemeyer, Peter Hörr, Arabella Steinbacher, Gautier Capuçon, Janine Jansen und Evgeny Kissin. Die Trophäe für die „Operneinspielung des Jahres“ erhalten unter anderem das Münchener Rundfunkorchester und Ulf Schirmer („K. A. Hartmann: Des Simplicius Simplissimus Jugend“), Cecilia Bartoli („Sacrificium“) sowie Bryn Terfel („Bad Boys“).
Die „Liedeinspielung des Jahres“ stammt von Angelika
Kirchschlager („R. Schumann: Lieder“). Einen ECHO Klassik für die „Solistische Einspielung des Jahres“ erhält unter anderem Hardy Rittner für seine Einspielung „Sämtliche Klavierwerke“ (Arnold Schönberg). Leif Ove Andsnes darf sich mit seiner „Pictures Reframed (Buch-Edition)“ (Mussorgsky) über den Preis „Editorische Leistung des Jahres” freuen. Das Czech Philharmonic Orchestra wird mit dem ECHO Klassik in der Kategorie „Welt-Ersteinspielung des Jahres“ geehrt, aufgenommen unter der Leitung des jüngst verstorbenen australischen Dirigenten Sir Charles Mackerras.
(Quelle: Pressemittteilung der Deutschen Phono-Akademie)
Täusche ich mich, oder wurden die Preise in diesem Jahr tatsächlich nachvollziehbarer als in vergangenen Jahren verteilt?
Weitere Informationen zu dem gibt es hier.
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