Platte11

6. Februar 2008

Klassische Rennräder

Wie gelegentlich hier im Blog und anderswo geäußert, liebe ich klassische Rennräder mit Stahlrahmen. Ein Leser aus dem Analog-Forum machte mich nun auf eine wunderschöne Internetseite aufmerksam. Bei speedbicycles.ch stellt Stefan Schaefter historische Rennräder vor. Die Fotografien sind exzellent und verraten den Blick für interessante Details wie hier:

Und ich verlinke noch einmal einen alten Eintrag, in dem ich auf eine amerikanische Sammlerseite hingewiesen hatte.

(Mit herzlichem Dank an den Leser aus dem Analog-Forum sowie an Stefan Schaefter von speedbicycles.ch für die Abbildungsgenehmigung)

* * *

Kommentare

Hallo Heinz,

bei solchen Bildern komme ich ins Schwärmen! Ich erinnere mich noch, wie ich als junger Mann das erste Mal den harten Sattel einer italienischen Rennmaschine unter dem Hintern hatte und damit unsicher durch eine Gasse in Heidelberg-Neuenheim eierte (wg. der ungewohnt kurzen Rahmengeometrie). Erstmalig rollte ich auf leichten superschmalen Seidenreifen – da lief das Rad plötzlich wie von allein! Das war damals ein VICINI mit Campagnolo Alu-Ausstattung natürlich. Vorher hatte ich ein billiges Motobecane Rad mit Drahtreifen und verchromtem Rennlenker aus Stahl gehabt. Das war kein Vergleich. Mit dem VICINI begann meine Leidenschaft fürs Rennradfahren und der damit verbundene spaßige Materialfetischismus in Form von tollen Rahmen und häufig wechselnden Komponenten. Viel später musste ich allerdings wg. gesundheitlicher Probleme wieder zurückstecken und konnte mit den Profis, mit denen ich vorher trainiert hatte, nicht mehr mithalten. Für klassische Rennräder kann ich mich aber nach wie vor begeistern – nicht länger jedoch für den heutigen Rad-Profisport.

Grüße, Jo

Johannes LeBong · 06.02.2008 · #

Tja, mit dem heutigen Profi-Radsport haben wir wohl alle so unsere Probleme… Ein Grund mehr, sich wieder selbst aufs Fahrrad zu setzen. Eigentlich hatten wir ja einen Winter, in dem man hätte “durchfahren” können.

Ich hab’s trotzdem mal wieder nicht geschafft und darf dann bei den ersten Sonnenstrahlen im März wie jedes Jahr “bei Null” anfangen. Allerdings fahre ich ohnehin mit dem Rennrad nur spazieren – mit ganz niedrigen Durchschnittsgeschwindigkeiten. Kommt hinzu, dass ich auch 2008 (wie schon 2007) wohl meistens mit einem Fahrradanhänger hinter einem Mountainbike unterwegs sein werde.

Heinz Gelking · 06.02.2008 · #

Noch so ein Hobby von mir und wie es scheint auch vieler anderer Analogies?
Muß wohl an unserem Alter liegen…
Fahre seit Jahren pro Saison ca. 4000-7500km
auf meinen Stahlrenner, selbstverständlich selbstgebaut…

ferdinand · 31.05.2008 · #

... auf einem Stahlrenner, selbstgebaut? Da würde ich hier ja gerne ein Foto zeigen! Kriegst ‘ne Mail!

HG · 31.05.2008 · #

Passt zum Thema:

http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/2295/ungebremstes_glueck.html

Grüße, Jo

Johannes LeBong · 05.07.2008 · #

Servus Heinz,

sehr interessant, daß wir unter uns Musikliebhabern auch das gemeinsame Interesse für den klassischen Stahl wiederfinden ;-)

So gibt es im Analog-Forum und dort in der Lounge mittlerweile eine kleine Radsport-Lounge, die auch einige Klassiker beider Welten (Renn- und Querfeldein-Räder) zeigt.

Hinweisen möchte ich Dich heute aber gerne auf die Seite von Peter Underwood – Classic Lightweight:

http://www.classiclightweights.co.uk/index.html

Peter und seine Frau Patricia sind im besten Sinne radlverrückt und sehr engagiert. Einmal pro Jahr bereisen sie den europäischen Kontinent und kommen z.B. zu unserem kleinen Treffen in Oberammergau. Dort durfte ich die Beiden im vergangenen Jahr persönlich kennenlernen.

be.audiophil · 08.03.2011 · #
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