Platte11

1. August 2007

Vorschläge zur Rettung des Radsports

Marc von der Wissenswerkstatt führt ein sehr lesenswertes Weblog. Erneut hat er sich mit dem Thema Doping im Radsport beschäftigt. Seine Vorschläge zur Rettung des Radsports sind sehr viel feiner ausgearbeitet als meine.

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Kommentare

Moin!

Habe früher viele Jahre sehr gern und ehrgeizig Radsport betrieben und mich beim Training mit damals bekannten Größen gemessen. Das hat Spaß gemacht!

Heute ist der Profi-Radsport völlig versaut und ich glaube auch nicht, dass er zu retten ist, weil es einfach um zu viel Geld geht. Man muss auch mal anerkennen, das ein ‘Format’ einfach am Ende ist. Ist es wirklich so schlimm, wenn der Profiradsport als Spektakel an Bedeutung verliert?

Money ist für viele Menschen heute das höchste Gut. Moral, Anstand und ein paar weitere Tugenden scheinen weniger zu zählen. Allein schon der Vorschlag, den immer raffinierteren Betrugsmethoden mit noch weiter elaborierten Nachweismethoden und Überraschungstaktiken zu begegnen, zeugt doch schon von einem evidenten und nachhaltigen Misstrauen.

Ich kann nur sagen, selber strampeln macht sowieso mehr Spaß, als gedopten Sportkrüppeln in der Glotze zuzuschauen.

Ich weiß, das sind harte Worte, aber meine Abscheu kann ich nicht verhehlen.

Grüße, Jo

Johannes LeBong · 01.08.2007 · #

Man sollte das nicht nur für den Radsport andenken (die Vorschläge) sondern auf den ganzen Hochleistungssport, denn dort wird 100% genau soviel gedopt!

OZ24 · 01.08.2007 · #

“Heute ist der Profi-Radsport völlig versaut und ich glaube auch nicht, dass er zu retten ist, weil es einfach um zu viel Geld geht.”

Glaube ich nicht. FRÜHER war der Profi-Radsport versaut. Und der HEUTIGE Radsport krankt daran, dass so viele Leute von früher noch immer Verantwortung tragen. Da muss man Udo Bölts Respekt zollen – er ist zurück getreten. Andere sind nach wie vor in beratender, kommentierender oder organisierender Funktion aktiv.

Dass ein Magazin für Radfahren als Breitensport jemandem wie Marcel Wüst (ex-Festina) eine Bühne bietet, finde ich in dem Zusammenhang durchaus prekär. Okay, Wüst scheint zeit seines Profi-Fahrer-Daseins "sauber" gewesen zu sein...

Heinz Gelking · 01.08.2007 · #
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