Platte11

44 Tage zuvor

Sommerpause

Hier ist jetzt ein wenig Sommerpause – bis in den September rein.

Allen Leserinnen und Lesern noch einen schönen Sommer!

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50 Tage zuvor

Mehrlicht ausführlich zum Echo Klassik 2010

Mehrlicht, das Musik-Weblog aus Dresden, heute mit einer ausführlichen Würdigung der Echo-Klassik-Preisvergabe.

Eigentlich kann man der Tonträgerindustrie und der Phonoakademie nicht vorwerfen, an dieser prominenten Stelle ihre Interessen zu wahren – das ist ja schlichtweg ihre Aufgabe. Für mich liegt das wirkliche Ärgernis beim ZDF: Statt kritischer Information und echter Kultur bekommt das Fernsehpublikum beim “Echo der Stars” auch in diesem Jahr wohl wieder 90 Minuten mehr oder weniger Werbung und ein Star-Aufgebot einschließlich Thomas Gottschalk. Warum lässt sich der öffentlich-rechtliche Sender so vor den Karren spannen und gibt diesem Preis mehr Bedeutung als er verdient hätte?

Es ist hier genauso wie bei vielen Sportsendungen, insbesondere bei der WM: Statt von außen zu informieren und zu kommentieren, macht sich das ZDF zum Bestandteil des Events.

Ach ja, und gerne erinnere ich daran, wie billig VW im Jahr 2009 beim Echo der Stars zu Fernseh-Präsenz kam.

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51 Tage zuvor

Wie ernst soll man den Echo Klassik nehmen?

Gar nicht. Ein Blick auf die Zusammensetzung der Jury sagt alles. Von den elf über die Preisvergabe entscheidenden Personen


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Mitglieder ohne solche Interessenkonflikte? Ich erkenne nur drei: Prof. Martin Maria Krüger vom Deutschen Musikrat, Prof. Michael Kaufmann vom Kurt Weill-Zentrum Dessau und Carsten Dürer von den Zeitschriften “Ensemble” bzw. “Piano News”.

Eigentlich ist dieser “Preis” ein schlechter Witz.

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51 Tage zuvor

Echo Klassik: Preisträger 2010

Die Deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des
Bundesverbandes Musikindustrie, gibt heute die Preisträger des diesjährigen ECHO Klassik bekannt. Der wichtigste Klassik-Musikpreis wird in diesem Jahr an 61 Preisträger aus 21 Kategorien verliehen. Die begehrte Trophäe erhalten unter anderem Alice Sara Ott, Nils Mönkemeyer, Arabella Steinbacher, Martin Schmeding und Hardy Rittner. Die Preisverleihung findet am 17. Oktober 2010 in der Philharmonie Essen statt. Das ZDF überträgt die Gala am selben Abend ab 22:00 Uhr unter dem Titel „Echo der Stars“.

Dies sind die Sieger des ECHO Klassik 2010: Joyce DiDonato wird für ihr Album „Colbran, The Muse“ zur „Sängerin des Jahres“ gekürt. Jonas Kaufmann erhält den Titel „Sänger des Jahres“ für seine Einspielung „Sehnsucht“. Die Auszeichnung „Instrumentalist des Jahres“ geht an den Cembalisten Siegbert Rampe für das Album „Klavierwerke“ (Wilhelm Friedemann Bach), den Pianisten Lang Lang für „Klaviertrios“ (Tschaikowsky/Rachmaninoff), den Oboisten Albrecht Mayer für seine Einspielung „Bach-Werke für Oboe, Orchester und Chor“, Martin Schmeding („J. S. Bach: Goldberg-Variationen (Fassung für Orgel)“) sowie an die Violinistin Tabea Zimmermann für „Suiten für Viola“ (J. S. Bach/M. Reger). Paavo Järvi wird mit Ludwig van Beethovens „Sinfonien 2 & 6 ‚Pastorale‘“ zum „Dirigenten des Jahres“ ernannt. Den ECHO Klassik als „Bestseller des Jahres“ erhält David Garrett für sein Album „Classic Romance“.

Mit dem „Klassik-Ohne-Grenzen“-ECHO würdigt die Deutsche Phono-Akademie in diesem Jahr das Fauré Quartett für seine Einspielung „Popsongs“, Christina Pluhar und L´Arpeggiata für „Via Crucis“ sowie Milan Turković und die Selmer Saxharmonic für „Flying Saxophone Circus“. Über den ECHO Klassik als „Nachwuchskünstler des Jahres“ dürfen sich Christiane Karg („Verwandlung – Lieder eines Jahres“), Alice Sara Ott („F. Chopin: Sämtliche Walzer“), Olga Scheps („F. Chopin: Klavierwerke“,), Meta4 („J. Haydn: Streichquartette op.55, 1-3“) und Yannik Nézet-Séguin im Bereich Dirigat freuen. Einen Preis in der Kategorie „Ensemble/Orchester des Jahres“ erhalten das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Lautten Compagney sowie der Norddeutsche Figuralchor.

Ebenso herausragende Künstler werden in der Kategorie „Konzerteinspielung des Jahres“ geehrt. Darunter Christian Zacharias, Nils Mönkemeyer, Peter Hörr, Arabella Steinbacher, Gautier Capuçon, Janine Jansen und Evgeny Kissin. Die Trophäe für die „Operneinspielung des Jahres“ erhalten unter anderem das Münchener Rundfunkorchester und Ulf Schirmer („K. A. Hartmann: Des Simplicius Simplissimus Jugend“), Cecilia Bartoli („Sacrificium“) sowie Bryn Terfel („Bad Boys“).

Die „Liedeinspielung des Jahres“ stammt von Angelika
Kirchschlager („R. Schumann: Lieder“). Einen ECHO Klassik für die „Solistische Einspielung des Jahres“ erhält unter anderem Hardy Rittner für seine Einspielung „Sämtliche Klavierwerke“ (Arnold Schönberg). Leif Ove Andsnes darf sich mit seiner „Pictures Reframed (Buch-Edition)“ (Mussorgsky) über den Preis „Editorische Leistung des Jahres” freuen. Das Czech Philharmonic Orchestra wird mit dem ECHO Klassik in der Kategorie „Welt-Ersteinspielung des Jahres“ geehrt, aufgenommen unter der Leitung des jüngst verstorbenen australischen Dirigenten Sir Charles Mackerras.

(Quelle: Pressemittteilung der Deutschen Phono-Akademie)

Täusche ich mich, oder wurden die Preise in diesem Jahr tatsächlich nachvollziehbarer als in vergangenen Jahren verteilt?

Weitere Informationen zu dem gibt es hier.

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52 Tage zuvor

Braucht platte11.de eine Facebook-Seite? Einen Twitter-Zugang? Ein Xing-Profil?

Den Entwicklungen im Internet hinke ich im Allgemeinen meilenweit hinterher, ohne dabei das Gefühl zu haben, wirklich Wesentliches zu verpassen. Auch sehe ich mir die Dinge lieber etwas länger an, bevor ich mich auf sie einlasse. Andererseits gehörte ich vor vier, fünf Jahren immerhin zu den ersten Musik- und Hifi-Journalisten, die in Deutschland gebloggt haben.

Nachdem aber nahezu alle Holz- und Online-Medien eine Facebook- oder MySpace-Seite und viele Journalisten einen Twitter-Zugang oder ein Xing-Profil haben, frage ich mich seit ein paar Monaten, ob mir da nicht vielleicht was angeht. Ich meine, man muss wirklich nicht jeden Quatsch mitmachen und jede diskussionswürdige Geschäftsidee unterstützen, aber gerade dann, wenn der thematische Fokus auf der E-Musik liegt, eröffnen einem die sozialen Netzwerke ja vielleicht Chancen, einen Zugang zu Leuten zu finden, die sich zwar für die Inhalte von platte11.de interessieren würden, für die aber ein Online-Magazin oder das Bloggen schon wieder von vorgestern sind .

Die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzrichtlinien, beispielsweise bei Facebook, schrecken mich nicht ab. Nach so vielen Jahren im Journalismus und in der Blogosphäre verrät die alte Daten-Krake namens Google ohnehin genug über mich. Und wirklich Privates habe ich sowieso nie ins Internet gestellt.

Vielleicht probiere ich das wirklich einfach mal aus.

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52 Tage zuvor

Juli-Mond über der Saar

Gestern, vielleicht gegen 17.00 Uhr: Bei schönstem Wetter steht deutlich sichtbar der Mond über der Saar bei Grosbliederstroff.

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55 Tage zuvor

Gibt es noch Plattenläden?

Ja! So stand es jedenfalls im Freitag. Der Artikel ist schon älter; habe ihn aber jetzt erst gesehen.

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55 Tage zuvor

Ergänzung, Interview, Witze

Zwischenzeitlich hatte ich ein wenig aus den Augen verloren, dass ich Rezensionen mit einem “Short summary in English” einleiten wollte. Das habe ich hier jetzt nachgeholt. Übrigens: Verbesserungsvorschläge für mein Schul-Englisch sind jederzeit willkommen…

Dann möchte ich die Blog-Leser, die ja nicht zwingend mit den Magazin-Lesern identisch sind, auf ein Interview hinweisen, das ich mit Werner Matzke über die Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach geführt habe.

Just for fun: Die besten Männerwitze hatten sich bei der Süddeutschen ausgerechnet im Kulturteil versteckt…

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57 Tage zuvor

Die "Neue Gegenwart" startet Galerie-Ableger

Abb.: Screenshot inkl. Ausschnitt eines Fotos von Sarah Bernhard

Das recht bekannte Online-Magazin Neue Gegenwart hat einen Ableger bekommen: Die Neue Gegenwart Contemporary.

Björn Brückerhoff fasst seine Ziele so zusammen: “Neue Gegenwart Contemporary ist ein neuer Ausstellungsort im Netz für Fotografie, Malerei, Film, Videokunst – aber auch für Editorial- und Produktdesign der Gegenwart.”

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63 Tage zuvor

Does sound matter any more ...?

... fragte im November 2008 On an overgrown path, ein Weblog, welches ohnehin schon lange eine dicke Empfehlung von hier aus verdient hat.

Auf dem selben Blog fand ich auch:

Hans Keller spricht mit Pink Floyd. Heute würde ich mir so einen Satz in einem Künstlergespräch einmal wünschen wie: “Warum muss es immer so schrecklich laut sein?” (etwa ab 5.55 min). Stattdessen wird gefragt, wann die neue Platte rauskommt und die Tournee beginnt – typischer PR-Smalltalk eben.

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63 Tage zuvor

War trotzdem schön...

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64 Tage zuvor

Musiker und Hifi

Anlässlich ihrer neuen Bach-CD hat Isabelle Faust dem Rondo-Magazin ein Interview gegeben, und wer auf S. 8 genau hinsieht, erfährt am Rande, dass die prominente Geigerin auch beim Hifi einen feinen Geschmack beweist und mit Lautsprechern von Martin Logan hört.

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69 Tage zuvor

Spam-List trifft den Falschen und unterbindet Kommunikation

Was mir zunehmend auf den Nerv geht, weil es schlimmer als Spam ist, das sind allzu scharf gestellte Spam-Filter und obskure “Blacklists”, die auch vernünftige Kommunikation unterbinden. Ich habe das gerade wieder erlebt: Etwa vierteljährlich informiere ich meine Ansprechpartner bei Tonträgerfirmen über Rezensionen, die von mir über ihre Produkte erschienen sind. Das erleichtert mir die Zusammenarbeit beträchtlich und hat sich bewährt. Ich brauche meinen Wunsch nach Rezensionsexemplaren nicht jedes Mal langatmig zu begründen – man kennt mich und meine Arbeit und weiß, dass es mir nicht darum geht, CDs “für umsonst” abzugreifen, sondern dass ich die eingegangenen Tonträger tatsächlich prüfe und über etwa 60 bis 70 Prozent von ihnen dann auch etwas schreibe.

Wie auch immer. Die vierteljährlichen Info-Mails sende ich von einer Debitel-Adresse aus an eine web.de-Adresse und alle Tonträgerkontakte setze ich im Interesse des Datenschutzes auf “BC”. Die Adressaten können sich also nicht gegenseitig sehen. Die Liste meiner Kontakte umfasst rund 30 Adressen. Nun bekomme ich immer öfter “Failure Notices”, beispielsweise folgenden Inhalts:

(...) does not like recipient.
... Due to spam blocked – see http://www.ix.de/nixspam/dnsbl_en/.

(...) does not like recipient.
Remote host said: (...) Service unavailable; Client host (...) blocked using Blocklist 1, mail from IP banned; To request removal from this list please forward this message to delist@messaging.microsoft.com.

(...) failed after I sent the message.
Remote host said: (...) Blacklisted by ix.dnsbl.manitu.net

Mir ist schon klar, dass ich diese Listen vermutlich umgehen könnte, wenn ich einfach eine andere Absender-Mail-Adresse nutzen würde, und diese Lösung werde ich aus rein praktiblen Gründen wohl in Zukunft auch nutzen, aber ich ärgere mich trotzdem:

Erstens arbeiten die Spamfilter im Wege der Unterstellung: Meine Mails sind keine Werbemails, werden aber trotzdem nicht zugestellt, weil sie offenbar irgendwelche mit Spammails vergleichbare Eigenschaften haben. Das bedeutet zweitens einen harten Eingriff in meine Kommunikationsmöglichkeiten und in meine Freiheiten, ohne dass das angestrebte Ziel erreicht werden würde.

Ich klebe ja zuhause meinen Briefkasten auch nicht zu, bloß weil da mal Werbung drin landet.

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76 Tage zuvor

Vuvuzela goes Classic

Charming Quark zeigt ein nettes Video aus dem Berliner Konzerthaus. Drei Konzerthaus-Musiker spielen Brahms und Ravel auf – ja, genau …

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76 Tage zuvor

Aus meinem fotografischen Notizbuch: Grube Velsen bei Großrosseln

Im Saarland heißen die Bergwerke bekanntlich Gruben; das hatte ich hier schon einmal erwähnt. Vor ein paar Wochen fand auf der Grube Velsen eine Kunstausstellung (Colors of Velsen 2010) statt – die Gelegenheit, das Gelände zu besichtigen. Wegen urheberrechtlichen Bedenken zeige ich hier lieber keine Fotos der ausgestellten Werke, sondern nur ein paar beim Rundgang aus freier Hand schnell festgehaltene Impressionen.
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